Französische Sozialisten eröffnen ersten Parteitag
publiziert: Freitag, 26. Okt 2012 / 20:21 Uhr
Der neue Parteichef Harlem Désir wird am Sonntag eine Rede halten.
Der neue Parteichef Harlem Désir wird am Sonntag eine Rede halten.

Paris - Die französischen Sozialisten sind am Freitag erstmals seit ihrem Sieg bei der Präsidentschaftswahl im Mai zu einem Parteitag zusammengekommen. Höhepunkt des Treffens ist am Sonntag die Rede des neuen Parteichefs Harlem Désir.

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Désir war vergangene Woche zum Nachfolger der früheren Arbeitsministerin Martine Aubry gewählt worden. Am Samstag wird Aubry von der Parti Socialiste verabschiedet. Sie hatte vier Jahre lang an der Spitze der Partei gestanden.

Zu Beginn des dreitägigen Parteitags sprach als einer der ersten Redner der Vorsitzende der deutschen SPD, Sigmar Gabriel, zu den Delegierten in der südfranzösischen Stadt Toulouse.

Veränderungen in Europa

«Der Wechsel in Frankreich hat den Wechsel in Europa eingeleitet», sagte Gabriel. «Eure Erfolge in Frankreich haben gezeigt: Veränderungen sind möglich - in Frankreich, in ganz Europa und sicher auch bei uns in Deutschland».

Der SPD-Chef, der zu Beginn und am Ende seiner viertelstündigen Rede auf Französisch sprach, wandte sich gegen ein Europa, in dem die «Starken stärker und die Schwachen schwächer werden». Die Sozialdemokraten wollten ein «anderes Europa» schaffen.

Nach Gabriel sprach der Chef der italienischen Demokratischen Partei, Pier Luigi Bersani, zu den Delegierten. Erwartet wurde am Freitag auch eine Rede von Frankreichs sozialistischem Aussenminister Laurent Fabius.

Schlechte Umfragewerte

Die französischen Sozialisten kämpfen derzeit angesichts der Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosigkeit mit verheerenden Umfragewerten ihrer Spitzenpolitiker.

Kritik gibt es insbesondere an Regierungschef Jean-Marc Ayrault, dem von der konservativen Opposition, aber auch in den eigenen Reihen Führungsschwäche vorgeworfen wird. Ayraults Rede am Samstagnachmittag wird daher mit besonderer Spannung erwartet.

(bg/sda)

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