Franzosen investieren nicht in Porzellanfabrik Langenthal
publiziert: Montag, 21. Okt 2002 / 12:05 Uhr

Langenthal - Die Übernahme der Porzellanfabrik Langenthal durch eine französische Investorengruppe ist gescheitert. Der Betrieb kann jedoch wie geplant weitergeführt werden. Es kommt zu keinen Entlassungen.

Die französischen Investoren haben ihr Engagement nicht erfüllt, wie Verwaltungsratspräsident und Mehrheitsaktionär Thomas Groh eine Meldung von Radio 32 bestätigte. Damit sei die getroffene Vereinbarung geplatzt.

Die in der Region als Porzi bekannte Fabrik kann aber im geplanten Rahmen weitergeführt werden, wie Groh ausführte. Dazu würden die eigenen, erwirtschafteten Mittel ausreichen. Auch Groh selber ist als Mehrheitsaktionär finanziell engagiert.

Im letzten November hatte das Unternehmen ein Gesuch um Nachlassstundung eingereicht. Die Produktion wurde aufrechterhalten. Im Juni bestätigte das Gericht den Nachlassvertrag und konnte die Porzi in die unternehmerische Freiheit entlassen.

In Langenthal wird weisses Porzellan in dekorativer Art bearbeitet und veredelt.

(bert/sda)

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