Rom - Italien hat im Streit um Schengen-Visa für libysche Bürger den Ton verschärft. Falls es im Konflikt zwischen Libyen und der Schweiz bis am 5. April keine Lösung gebe, werde Italien einen Vorschlag vorlegen, der es Libyen erlaube, das Schweizer Visa-Nein zu umgehen. Die Schweizer sind irritiert.

Die Äusserungen des italienischen Aussenministers Franco Frattini sind in Bern auf scharfe Kritik gestossen. «Italien übt den Druck gegen die falsche Seite aus», sagte die Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission (APK) des Nationalrats, Christa Markwalder. «Italien muss Kritik gegen Libyen üben, nicht gegen die Schweiz», erklärte Markwalder am Montag gegenüber Schweizer Radio DRS. «Es geht nicht an, dass sich ein Nachbarstaat so verhält».
Die Schweiz habe konform mit den Schengenregeln gehandelt. Sobald der in Libyen festgehaltene Schweizer Geschäftsmann Max Göldi ausreisen könne, werde die Schweiz über eine Aufhebung der Einreiseverbote für den Schengenraum «mit sich reden lassen».
Der Vorstoss werde von seinem Land sowie Spanien, Portugal und Malta getragen und am kommenden EU-Aussenministerrat am 22. März vorgetragen, erklärte Franco Frattini
Die neue Regelung zur Erteilung von Schengen-Visa könne dann nach Ostern in Kraft treten. Sie sehe die Möglichkeit vor, Schengen-Visa auch nur für eine begrenzte Zahl von Ländern des Schengen-Raums zu erteilen. Damit können libyschen Persönlichkeiten auch gegen das Nein der Schweiz Visa erteilt werden.
Beim Besuch des italienischen Aussenministers habe Libyen die «tiefe Beleidigung» seines Machthabers Muammar Gaddafi unterstrichen, indem die Schweiz über 150 libysche Personen auf eine schwarze Liste gesetzt habe.
Frattini beharrte auf der Haltung, dass Bern damit die Schengenregeln für politische Zwecke missbrauche. Auch andere EU-Länder hatten eine «sehr weite» Interpretation der Regeln moniert, die eigentlich für Kriminelle und Terroristen gelten.
Malmström: «Schweiz handelte korrekt»
EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström hatte jedoch kürzlich erklärt, dass die Schweiz mit der Massnahme «korrekt» gehandelt habe. Das Aussendepartement in Bern wollte zu den Äusserungen von Frattini keine Stellungnahme abgeben.
Ein Thema beim Besuch war auch der in Libyen im Gefängnis einsitzende Schweizer Max Göldi. Frattini erklärte, dass sich Tripolis einer Lösung nicht widersetze. Das Dossier des seit 600 Tagen in Libyen festgehaltenen Schweizers werde von der libyschen Justiz «ohne jegliche negative Vorurteile» behandelt, erklärte er gemäss Ansa.
Die missliche Situation beeinträchtigt die Gesundheit des Schweizers mehr und mehr. Nach Angaben von Amnesty International ist Göldi gesundheitlich angeschlagen.
(fkl/news.ch)
Ob da der Ghadaffi hier doch noch seinen offenbar geschrumpften Geist noch einmal aufblitzen lassen kann ..... Alle Anzeichen deuten, meine ich, aber darauf hin, dass dieser Despot recht krank zu sein scheint - er kann sich gegenwärtig ja auch nicht in der Schweiz ärztlich behandeln lassen ...! (:- ))
"Denn das Ultimatum vom 5. April, das Frattini am Montag erwähnte, ist nichts anderes als das Datum, an dem der neue Schengen-Visakodex in Kraft tritt. Dieser wurde letztes Jahr beschlossen und sieht unter anderem ein Visa mit «räumlich beschränkter Gültigkeit» vor. Es kann von einem Schengenstaat ausgestellt werden, aber für mehrere Schengenländer gültig sein."
Also macht Frattini eigentlich was italienische Politiker am besten können: Nichts. Aber grosse Klappe und beim Diktator einschleimen.
DOCH, eben gerade darum (!) hat Italien diejenige Regierung, die es verdient! Diese Rechtspoulisten sind nun wirklich Abschaum vom "Feinsten" !
Auch wir habe ja unseren Merz und ... genau so verdient - wer sagt denn, dass wir - immer noch stur - soviele Bürgerliche wählen müssen. Diese machen ja seit Jahren, Jahrzehnten nichts mehr, was der Mehrheit des Volkes nützt, sondern nur, was NUR ihnen selbst nützt !
Unser Bundespräsident könnte wenigstens nicht die Gesetz so hinbiegen, das es für ihn passt, er für das Gesetz gleicher als gleich ist und straffrei ausgeht.
Ja haben wir auch gemacht. Auch die Schweizer Wirtschaft hat Verbrecher unterstützt. Aber lieber Perles, da ist schon ein kleiner Unterschied. Einen Kriminellen als Bundespräsidenten hatten wir meines Wissens noch nie.
Mittlerweile können geächtete Despoten in der Schweiz schon seit Jahren kein Konto mehr eröffnen. Da haben wir unsere Hausaufgaben im Gegensatz zu anderen gemacht und sogar Gelder an Regierungen zurückbezahlt. Bei der Geldwäschereibekämpfung und Korruption sind wir Italien meilenweit voraus.
Lesen Sie bitte nochmals Ihren Satz der letzten Post, Zitat:
"Warum sollten sich die Mittelmeerstaaten (Malta, Portugal, Italien, Spanien) Probleme aufhalsen"
Und jetzt vergleichen Sie mal die PIGS, also die Pleitestaaten, mit Ihrem Satz oben. Gib mir ein P! Gib mir ein I! Gib mir ein S! Genau Portugal, Italien, Spanien. Die Staaten die den griechischen Wein trinken geben sich die Ehre. Ein Schelm wer da schlecht denkt.
Im Gegensatz zu Griechenland beherrscht Italien wenigstens das 11. Gebot: "Du sollst Dich nicht erwischen lassen!"
Ich liebe Italien wie die meisten Schweizer. Gerade darum hat dieses Land diese Regierung nicht verdient.
Der Schengenraum - sowie als auch die EU - zerfällt allmählich wegen Partikularinteressen
Die Italiener haben ganz einfach Schiss! Italien ist Libyens grösster Handelspartner und befürchtet ein Embargo Libyens gegen Italien. Dies ist eine Fehleinschätzung. Frattini macht sich bei Ghadafi lieb Kind und schwächt mit seinem Vorpreschen die gesamte EU. Sollte Libyen den gesamten Schengenraum auf die schwarze Liste setzen, bricht ein Grossteil des Handels weg. Export (68%) und Import (51%)
Die EU tut gut daran, gegenüber den Libyern die Klinge zu zeigen. Sonst wird Europa allmählich zum Gespött der gesamten arabischen Welt.
Quelle CIA Factbook
URL: https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook
Libya EXPORTS to: Italy 37.5%, Germany 11.9%, France 7.3%, Spain 6.8%, US 6.3%, Switzerland 4.5% (2008)
Libya IMPORTS from: Italy 22.2%, China 9.3%, Germany 8.6%, Turkey 6.1%, Tunisia 5.8%, South Korea 4.7%, US 4.1%, France 4.1% (2008)
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Italy EXPORTS to: Germany 12.7%, France 11.2%, Spain 6.5%, US 6.2%, UK 5.2% (2008)
Italy IMPORTS from: Germany 15.9%, France 8.5%, China 6.2%, Netherlands 5.3%, Libya 4.6%, Russia 4.2% (2008)
Dass solches nicht geschieht, das hätte ich unseren Bundesbehörden denn doch schon noch zugetraut zu verhindern!
Aber eben, die Wirtschaftspartei FDP, die Liberalen ist wohl eher zur FDP, die Versager, abgesunken.
Da gibt es einfach zuviel Geld und dieses macht offensichtlich faul und behäbig ...
Das reicht einfach nicht, meine ich, um dann auch immer wieder den Führungsanspruch geltend zu machen ....!
Nun, ich denke, das Stimmvolk wird jetzt dann doch ENDLICH sehen, was da für ein Schlamassel angerichtet wurde und seit eh und je die Arbeit der FDP, die Liberalen gewesen ist .... Couchepin, Merz lassen grüssen!
Bei Italien aber gilt, Verträge sind da um eingehalten zu werden. Die Schweiz hält sich an den Schengenvertrag, der dies erlaubt. Wäre dem nicht so, wäre diese Sperre schon längst weg. Dass Italien einseitig Partei für Lybien nimmt ist lächerlich.
Ausserdem, wenn es Italien beliebt aus wirtschaftlichen Gründen lieber einen Diktator und Mörder als ihr demokratisches Nachbarland zu unterstützen, bitte schön. Ihre Einstellung die Flüchtlinge lieber Libyen als Europa zu überlassen ist auch die einfachste Art sich blind und taub zu stellen.
Was soll man schon von einem Land erwarten, in dem der Premier auch ein Verbrecher ist. Gleich und gleich gesellt sich gern. Schalten Sie Canale 5 ein und schauen Sie ein paar Showgirls zu. Das beruhigt ungemein während die Tagesschau nur aufregt. Die italienische Regierung ist seit Jahren erfolgreich damit.
- JasonBond aus Strengelbach 3357
Bitterböse Ach, wusste gar nicht, dass Sie so bitterböse sein können. Leider ... heute 12:34 - Midas aus Kinshasa 2393
Hab ich nicht geschrieben Ich schrieb China ist auf dem Weg, braucht Hilfe und Zeit. Dass es ... heute 12:13 - music2 aus Walde 27
China eine Musterdiktatur? Das ist aber eine sehr vereinfachte Sicht von Ihnen, die dieTatsachen ... heute 11:51 - Midas aus Kinshasa 2393
Genau Genau darum braucht es solche Strecken music und darum ist der ... heute 10:57 - zombie1969 aus Frauenfeld 757
Zusammenrücken! Ventilklausel hin oder her, der Familiennachzug jener die bereits hier ... gestern 15:18 - music2 aus Walde 27
Profit? Zitat: "Vom neuen Direktflug würden alle profitieren" Alle? Auch die ... gestern 11:52 - zombie1969 aus Frauenfeld 757
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Nüchtern bleiben! Die FDP sind das getreue Abbild des wie ein wirres Wollknäuel in sich ... Sa, 11.02.12 19:59
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