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Frau von Libyen-Geisel: «Er hat angeschlagen gewirkt»
publiziert: Freitag, 25. Dez 2009 / 21:35 Uhr / aktualisiert: Freitag, 25. Dez 2009 / 22:56 Uhr

Bern - Bruna Hamdani, die Frau einer der beiden in Libyen festgehaltenen Geschäftsmänner, hat Weihnachten zum zweiten Mal ohne ihren Mann verbracht. Sie habe am Morgen mit ihm gesprochen, sagte sie dem Westschweizer Radio RSR. Er habe etwas angeschlagen gewirkt.

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Rachid Hamdani und Max Göldi.
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Um nicht immer wieder enttäuscht zu werden, habe sie aufgehört, sich mögliche Szenarien auszumalen. Durch die ganze Geschichte habe sie gelernt, sich nie auf etwas zu verlassen, das im Voraus angekündigt werde. Dennoch gebe sie die Hoffnung nicht auf.

Vor einem Jahr sass ihr Mann noch nicht in der Schweizer Botschaft in Tripolis fest. Er konnte sich frei in Libyen bewegen. Wenn sie daran denke, stimme sie das nicht gerade glücklich, sagte sie. Bruna Hamdani bedankte sich am Radio bei den Menschen, die sich für die beiden Männer eingesetzt haben.

Prozesse Anfang Januar

Rachid Hamdani und Max Göldi dürfen seit Juli 2008 nicht aus Libyen ausreisen. Ende November waren die beiden Geschäftsmänner von einem libyschen Gericht zu 16 Monaten Gefängnis und einer Busse verurteilt worden, weil sie gegen die Aufenthaltsbestimmungen verstossen haben sollen.

Weitere Prozesse gegen die beiden wegen angeblich illegaler wirtschaftlicher Tätigkeit sollen Anfang Januar stattfinden.

Die beiden Schweizer waren festgenommen worden, nachdem die Genfer Polizei am 15. Juli 2008 einen Sohn des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi, Hannibal Gaddafi, und dessen Frau verhaftet hatte. Beiden wurde Misshandlung des Dienstpersonals vorgeworfen.

(tri/sda)

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