Frauen-Cheftrainer tritt zurück
publiziert: Freitag, 17. Mrz 2006 / 12:10 Uhr

Osi Inglin hat an einer Pressekonferenz in Are bekanntgegeben, dass er von seinem Amt als Cheftrainer der Schweizer Frauen-Equipe zurücktreten wird.

Osi Inglin könne seine Arbeit längerfristig nicht mit Erfolg fortführen.
Osi Inglin könne seine Arbeit längerfristig nicht mit Erfolg fortführen.
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Der Entscheid kam völlig unerwartet und nach nur einer Saison. Als Grund nannte Inglin den Umstand, dass er sich ausserstande sehe, seine Arbeit längerfristig mit Erfolg fortzuführen.

Der knapp 38-jährige Innerschweizer und seine Trainer-Crew hatten auf diese Saison von Marie- Theres Nadig ein Team übernommen, das völlig darnieder lag. Ein 5. Platz war letzten Winter das beste Weltcup-Ergebnis, an der WM in Bormio blieben die Frauen ohne Medaille.

In dieser Saison jedoch konnte Inglin einige unerwartete Erfolge verbuchen, vor allem im Speed-Bereich. Nadia Styger feierte in Aspen und in Hafjell je einen Weltcup-Sieg im Super-G, hinzu kamen Podestplätze von Sylviane Berthod und Fränzi Aufdenblatten.

Und an den Olympischen Spielen in Turin resultierte die überraschende Silbermedaille von Martina Schild. Insbesondere aufgrund dieser Resultate kommt der Entscheid von Inglin so unerwartet.

Kein Schnellschuss

Inglin betonte, sein Entschluss sei reiflich überlegt und käme keinem Schnellschuss gleich. Inglin hatte dem Schweizer Skiverband einige Verbesserungsvorschläge für eine längerfristige Zusammenarbeit bis zu den Olympischen Spielen von 2010 in Vancouver eingereicht. Diese hätten aber nicht so umgesetzt werden können, wie er sich das vorgestellt habe. Dies sei mit ein Grund für seinen Rücktritt.

Sein Einvernehmen mit dem neuen Ski-Direkter Hansruedi Laich sei indes gut gewesen. Viel konkreter wurde Inglin nicht. Er wolle nun keine Polemik machen und keine Machtkämpfe entfachen, führte Inglin zudem aus.

Wenn er Chancen und Risiken abwäge, so sei es für ihn besser wegzugehen. Über seine weitere Zukunft liess sich Inglin nicht aus. Ein konkretes Angebot einer anderen Mannschaft habe er jedenfalls nicht.

(bert/Si)

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