Gemäss einer Studie
Frauen bevorzugen grösseres Glied
publiziert: Dienstag, 9. Apr 2013 / 11:12 Uhr
Frauen stehen wohl doch auf den grösseren Penis.
Frauen stehen wohl doch auf den grösseren Penis.

Washington - In der ewigen Kontroverse um den Stellenwert der Penisgrösse für die sexuelle Attraktivität von Männern haben Wissenschaftler fundierte Argumente geliefert. Das Ergebnis ihrer Studie lässt sich knapp zusammenfassen: Frauen finden Männer mit grösserem Glied ansprechender.

Die Frage nach der «idealen Penisgrösse» blieb dagegen offen. Dies berichteten die Wissenschaftler am Montag online im respektablen US-Fachjournal «Proceedings of the National Academy of Sciences» (PNAS).

«Da Penisgrösse ein sensibles Thema ist, lässt sich nur schwer feststellen, ob Frauen bei einer Befragung die Unwahrheit sagen oder sich selbst in die Tasche lügen», sagte Studienleiter Brian Mautz von der Universität Ottawa in Kanada. Nicht umsonst hätten frühere Studien widersprüchliche Ergebnisse geliefert.

Um das Problem zu lösen, legte sein internationales Forscherteam 105 australischen Frauen 53 lebensgrosse, am Computer erzeugte Bilder imaginärer Männer vor. Alle waren jeweils unterschiedlich gross, von unterschiedlicher Figur und hatten alle unterschiedliche Penisse - in schlaffem Zustand.

«Besser bestückte» Männer interessanter

Die über den Sinn der Studie nicht aufgeklärten, durchschnittlich 26 Jahre alten Frauen konnten die Bilder aus verschiedenen Winkeln ansehen und anonym bewerten. Tatsächlich schauten sich sich die allesamt heterosexuellen Probandinnen grosse und «besser bestückte» Männer nicht nur länger an, sondern schätzten sie auch als sexuell attraktiver ein.

Die Ergebnisse würden «Behauptungen direkt widersprechen, dass Penisgrösse für die meisten Frauen keine Rolle spielt», folgerten die Studienautoren in ihrem Aufsatz.

Evolution der Geschlechtsteile

Die Forscher stellten eine zweite These auf, die ihre Ergebnisse erhärten könnte: Demnach dürfte die Evolution bewirkt haben, dass Männer nach und nach immer grössere Geschlechtsteile ausbildeten.

Verantwortlich dafür sei die natürliche Auslese der Sexualpartner, denn prähistorische Frauen hätten nahezu freien Blick auf ihre spärlich bekleideten Artgenossen gehabt - und deren mehr oder weniger eindrucksvolle Paarungswerkzeuge direkt vor Augen geführt bekommen.

Nur in einem Punkt bleibt die Kontroverse auch nach der Studie klar bestehen: Wie gross der Ideal-Penis sein muss, blieb offen. Selbst bei den grössten Exemplaren stiegen die Attraktivitätswerte nämlich immer noch nach oben. Das Ende der Fahnenstange konnten die Forscher daher gar nicht ermitteln.

(tafi/sda)

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Die Knochendichte eines Frühchens ist geringer.
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