Frauen kämpfen für Mutterschaftsurlaub
publiziert: Dienstag, 20. Jul 2004 / 19:44 Uhr

Bern - Frauen aller grossen Parteien setzen sich ein für ein Ja zum Erwerbsersatz bei Mutterschaft. Darüber wird am 26. September abgestimmt. Am Dienstag haben die Frauen in Bern den Abstimmungskampf eröffnet.

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Partei-Frauen sind für die Mutterschaftsversicherung (2 Min. 25 Sek.)

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Der Verfassungsauftrag für einen besseren Mutterschutz müsse nun umgesetzt werden, fordern die Frauen in einer Mitteilung. Die Revision des Erwerbsersatzgesetzes sei eine ausgewogene und wichtige gesellschafts- und wachstumspolitische Vorlage.

Es handle sich nicht um eine Wiederauflage der Mutterschaftsversicherung von 1999, sondern um ein neues Modell. Die Vorlage sei fair, einfach und unbürokratisch. Wer auch diese Vorlage ablehne, bleibe den Tatbeweis für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit schuldig.

Frauen aller Fraktionen

Zum ersten Mal würden sich Frauen aller Fraktionen gemeinsam für eine Abstimmungsvorlage engagieren, heisst es in der Mitteilung. Ziel sei es, dass die Zusammenarbeit der Parteifrauen Modellcharakter für andere Anliegen bekommen.

Nicht in der Frauenkoalition vertreten sind allerdings die SVP-Frauen Schweiz. Sie hatten bereits am letzten überparteilichen Frauentreffen angekündigt, dass sie sich nicht beteiligen würden. Mit Judith Renner-Bach nahm aber eine Vertreterin der SVP-Frauen Bern an der Medienkonferenz teil. Die SVP bekämpft die Vorlage.

(rp/sda)

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