Frauen sind in Wissenschaft und Technologie weiter untervertreten
publiziert: Montag, 15. Mai 2006 / 15:22 Uhr / aktualisiert: Montag, 15. Mai 2006 / 15:43 Uhr

Neuenburg - Die Frauen sind in Wissenschaft und Technologie weiter untervertreten. Im europäischen Vergleich nimmt die Schweiz bei der Stellung der Frauen auf dem akademischen Arbeitsmarkt zwar einen Spitzenplatz ein, doch gibt es wenig Forscherinnen.

Ein verbesserte Ausbildung führte nicht zu einem höheren Frauenanteil in der Wissenschaft.
Ein verbesserte Ausbildung führte nicht zu einem höheren Frauenanteil in der Wissenschaft.
Wie fast überall in Europa seien die Frauen in der Schweiz als Doktorierte, Hochschulprofessorinnen oder Verantwortliche im wissenschaftlichen Betrieb untervertreten, schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS) zu den so genannten «She figures». Diese wurden 2003 und 2004 von der Europäischen Kommission erhoben.

Die ungleiche Verteilung zeigt sich laut BFS auf zwei Arten: Erstens sind Frauen umso weniger anzuteffen, je höher sie in der Hierarchiestufe aufsteigen. Zweitens sind sie in bestimmten Wissenschaftszweigen wie Exakte und Naturwissenschaften sowie in der Privatwirtschaft untervertreten.

2004 waren in der Schweiz 31 Prozent des akademischen Forschungspersonals Frauen. Auf der obersten Hierarchiestufe betrug ihr Anteil jedoch nur 17 Prozent. Nach Studienrichtung aufgeteilt gab es mit 23 Prozent am meisten in den Sozialwissenschaften und mit 7 Prozent am wenigsten bei den Exakten und Naturwissenschaften.

Die Schweiz schneidet teilweise unter dem europäischen Mittel ab. Tendenziell sind die Frauen in den südlichen Ländern besser in der Wissenschaft verteten. Führend sind dabei Portugal, Spanien, Italien und die Türkei sowie Finnland und Polen. Am Schluss stehen Deutschland, Österreich und die Niederlande.

Obwohl die Anzahl Frauen mit Studienabschluss seit einigen Jahren steigt, führt dies also nicht automatisch zu einem proportionalen Anstieg ihres Anteils in der Wissenschaft. Die Studie vergleicht deshalb die wissenschaftliche Laufbahn von Frauen mit einer «durchlöcherten Leitung», in deren Verlauf immer wieder kritischen Hürden genommen werden müssen.

(fest/sda)

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