Frauen verunfallen häufiger beim Reiten als Männer
publiziert: Sonntag, 6. Sep 2009 / 13:56 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 6. Sep 2009 / 14:39 Uhr

Bern - Frauen erleiden häufiger Reitunfälle als Männer. Dabei stürzen die meisten vom Pferd. Ein höheres Alter, keine Reitprüfung und der Verzicht auf Schutzmassnahmen wie Helme erhöhen das Unfallrisiko zusätzlich, wie eine Studie des Inselspitals Bern belegt.

Ein Viertel der Verunfallten seien weiblich.
Ein Viertel der Verunfallten seien weiblich.
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Dieses behandelt jährlich rund 60 schwere Reitunfälle. Während Stürze vom Pferd 65 Prozent der Unfälle ausmachen, sind 19 Prozent der Verletzten Opfer von Pferdetritten und 2 Prozent wurden gebissen.

Drei Viertel der Verunfallten seien weiblich, schrieb das Inselspital. Dieser hohe Anteil wird durch die Bemerkung relativiert, dass mehr Frauen Reitsport betreiben als Männer. Die verunfallten Frauen sind durchschnittlich 30 Jahre alt, die Männer mit 41 Jahren deutlich älter.

Alter, Geschlecht und keine Reitprüfung

Fast die Hälfte der Verunfallten erleiden Schädel-Hirn- und Wirbelsäulenverletzungen (48 Prozent). Dabei sind mit 80 Prozent die meisten der Schädel-Hirn-Traumata leichtgradig. Zwei Personen starben aber an den Folgen der Reitunfälle.

Die Forscher des Inselspitals evaluierten ebenfalls die Risikofaktoren. Ein hohes Alter, weibliches Geschlecht sowie das Reiten ohne Reitprüfung seien erhebliche Riskiofaktoren, heisst es in dem Communiqué. Wer einen Helm trage, habe nur ein halb so hohes Verletzungsrisiko.

Für die Studie, die im Rahmen einer Doktorarbeit durchgeführt wurde, untersuchten die Forscher alle im universitären Notfallzentrum des Berner Inselspitals behandelten Reitunfälle zwischen 2000 und 2006. Zusätzlich wurden eine Risikoanalyse und Befragung von verletzten Pferdesportlern im Vergleich zu unverletzten Reitern durchgeführt.

(tri/sda)

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