Frauenstreiktag im Zeichen der Mutterschaftsvorlage
publiziert: Montag, 14. Jun 2004 / 19:05 Uhr

Bern - Gewerkschaften und linke Frauenorganisationen haben an den Frauenstreiktag vom 14. Juni 1991 erinnert. Im Zentrum der symbolischen Aktionen stand der Abstimmungskampf für den bezahlten Mutterschaftsurlaub.

Auf dem Marktplatz in Basel stellte das Komitee Pro Gleichstellung eine Wunschurne auf.
Auf dem Marktplatz in Basel stellte das Komitee Pro Gleichstellung eine Wunschurne auf.
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In Bern machten rund 30 Frauen mit einem schwimmenden Transparent auf der Aare auf ihre Anliegen aufmerksam. Sie fuhren auf Gummiboten vom Stauwehr beim Lorrainebad nach Bremgarten, um damit ein Zeichen für die Mutterschaftsvorlage zu setzen.

Am frühen Abend wollen die Frauen mit einer Menschenkette das Bundeshaus umzingeln. Für Samstag ist zur Finanzierung der Aktionen ein Fest in der Reitschule Bern geplant.

Mit Aktionen und einem Flyer-Stand setzten die Organisationen ZOff! und Avanti Papi auch in Zürich ein Zeichen für den bezahlten Mutterschaftsurlaub. Auf dem Marktplatz in Basel stellte das Komitee Pro Gleichstellung eine Wunschurne auf. Die darin deponierten Forderungen sollen im Herbst den Gross- und Regierungsratskandidaten vorgelegt werden.

Das Gleichstellungsbüro des Kantons Genf nutzte den Anlass für die Vernissage eines Buchs mit Porträts von 50 herausragenden Frauen der Westschweiz im 19. und 20. Jahrhundert.

Nicht an den Aktionen beteiligt waren die bürgerlichen Frauen. Für die FDP ist der Frauenstreiktag Sache der Linken. Die SVP-Frauen hatten sich bereits nach dem ersten überparteilichen Frauentreffen von der Solidaritätsbewegung nach dem 10. Dezember losgesagt.

(bsk/sda)

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