Freiburg will gefährliche Hunderassen verbieten
publiziert: Dienstag, 3. Okt 2006 / 19:23 Uhr

Freiburg - Im Kanton Freiburg sollen rund 15 gefährliche Hunderassen verboten werden.

Eine zweite Liste soll ebenfalls als gefährlich geltende Rassen enthalten, welche bewilligungspflichtig werden.
Eine zweite Liste soll ebenfalls als gefährlich geltende Rassen enthalten, welche bewilligungspflichtig werden.
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Das hat der Grosse Rat in erster Lesung der vom Staatsrat präsentierten Vorlage beschlossen. Die Debatte geht nächste Woche weiter.

Verboten werden sollen Pitbulls, Kreuzungen mit Pitbulls und Kreuzungen mit anderen als gefährlich bezeichneten Rassen. Dafür soll es eine eigene Liste geben, welche die Kantonsregierung ausarbeiten soll.

Eine zweite Liste soll ebenfalls als gefährlich geltende Rassen enthalten, welche bewilligungspflichtig werden. Dazu gehören etwa der American Staffordshire Terrier, der Dobermann, der Rottweiler oder der Mastiff.

Wer solche Hunde halten will, müsste mindestens 18 Jahre alt sein, einen guten Leumund haben und über die nötigen Kenntnisse für die Hundehaltung verfügen.

Touristen und Besuchern mit verbotenen Hunden soll es erlaubt sein, sich höchstens 30 Tage mit ihren Vierbeinern im Kanton aufzuhalten. Die Tiere müssten dabei angeleint sein und einen Maulkorb tragen. Einen allgemeinen Maulkorbzwang soll es im Kanton Freiburg nicht geben.

(smw/sda)

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