Freiburg will mit kantonaler Mutterschaftsversicherung abwarten
publiziert: Mittwoch, 13. Nov 2002 / 13:33 Uhr

Freiburg - Der Freiburger Grosse Rat hat die Behandlung der Initiative für eine kantonale Mutterschaftsversicherung um ein Jahr zurückgestellt. Man wolle zuerst wissen, was auf Bundesebene unternommen werde.

Die Initiative für eine Mutterschaftsversicherung im Kanton war im letzten Dezember mit 8000 Unterschriften eingereicht worden. Sie sieht mehr Leistungen vor als die parlamentarische Initiative Triponez auf Bundesebene. So soll es im Kanton Freiburg 16 und nicht nur 14 Wochen Mutterschaftsurlaub geben.

Vor drei Jahren hatten die Freiburger Stimmberechtigten bei der eidgenössischen Abstimmung die Mutterschaftsversicherung befürwortet, doch insgesamt schaute ein Nein heraus. Gesundheitsdirektorin Ruth Lüthi warnte den Rat, dass es dem kantonalen Projekt auch so gehen könnte.

Deshalb sei es besser zu schauen, was mit der bereits weit gediehenen eidgenössischen Vorlage für eine Mutterschaftsversicherung passiert. Besonders die Ratslinke wollte das Projekt jedoch nicht auf die lange Bank schieben. Erinnert wurde an den Kanton Genf, der die Versicherung schon habe.

In der Abstimmung unterlagen dann die Befürworter einer raschen Gangart mit 87 zu 30. Somit wird abgewartet, was auf Bundesebene geschieht. Im Oktober 2003 soll der Staatsrat dann dem Parlament seine Haltung zur kantonalen Initiative unterbreiten.

Das Parlament stimmte anschliessend dem kantonalen Budget 2003 zu, das mit einem Ausgabenüberschuss von 35 Mio. Franken rechnet. Es wurde mit 76 zu 5 bei 22 Enthaltungen gutgeheissen. Die SP zeigte mit Stimmenthaltungen ihre Missbilligung der Sparmassnahmen beim Personal.

(bert/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Judith Bellaiche setzt sich als Wirtschafspolitikerin konsequent für Innovation und Digitalisierung ein.
Judith Bellaiche setzt sich als Wirtschafspolitikerin konsequent für ...
Judith Bellaiche vertritt die ICT Branche  Kürzlich wurde die neue Geschäftsführerin von Swico, Judith Bellaiche, von ihrer Partei als Nationalratskandidatin nominiert. Der Vorstand freut sich - und hofft auf ein positives Wahlergebnis. mehr lesen 
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels. Während zwei Monaten wird der ... mehr lesen 1
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen   3
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der Ständerat ist am Dienstag auf die Linie des Nationalrats eingeschwenkt. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich -1°C 2°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Nebelfelder
Basel -2°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Nebelfelder
St. Gallen 0°C 0°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Nebelfelder
Bern -3°C 2°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Nebelfelder
Luzern 2°C 3°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
Genf 3°C 4°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
Lugano 2°C 8°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten