Freiburger CSP kämpft um Regierungsratssitz von Urs Schwaller
publiziert: Freitag, 20. Feb 2004 / 16:51 Uhr

Freiburg - Im Kanton Freiburg erhebt auch die Christlichsoziale Partei (CSP) Anspruch auf die Nachfolge von Urs Schwaller (CVP). Die CSP steigt mit Marius Achermann (44) ins Rennen um den frei werdenden Sitz in der Kantonsregierung.

Wer wird Nachfolger von Urs Schwaller?
Wer wird Nachfolger von Urs Schwaller?
Die CVP will ihren Sitz mit dem 47-jährigen Grossrat Beat Vonlanthen verteidigen. Die SVP versucht, der CVP ihren dritten Sitz im Staatsrat mit der 47-jährigen Lehrerin und Gemeinderätin Katharina Thalmann-Bolz aus Murten abzujagen. Der in den Ständerat gewählte Schwaller tritt auf den 15. Juni zurück.

Die CSP hat mit dem Chef des kantonalen Büros für Naturschutz, Marius Achermann, eine weitere Kandidatur lanciert. Er hat nicht den üblichen politischen Werdegang über einen Gemeinderats- oder Grossratssitz vorzuweisen.

Er sagte aber, er kenne die politischen Abläufe von seiner Funktion beim Kanton her. Seine Partei zeigte sich überzeugt, dass er in dieser Wahl nicht verheizt werde. Der bekannteste Exponent der Freiburger CSP, Nationalrat Hugo Fasel, hatte abgewunken, weil er nicht kurz nach der Wiederwahl ins Bundesparlament abspringen wollte.

Am 18. März muss die Kandidatur Achermann noch von den Delegierten der CSP bestätigt werden. Ob bei der Volkswahl vom 16. Mai bereits ein Kandidat die Wahl schafft, ist ungewiss. Andernfalls käme es am 6. Juni zu einem 2. Wahlgang.

(tr/sda)

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