Freigelassene Geisel vom Präsidenten empfangen
publiziert: Montag, 13. Jul 2009 / 12:55 Uhr / aktualisiert: Montag, 13. Jul 2009 / 19:10 Uhr

Bamako - In Mali ist die freigelassene Schweizer Geisel von Präsident Amadou Toumani Touré im Staatspalast von Bamako empfangen worden. Der 57-jährige Anwalt aus Adliswil ZH wirkte erschöpft, aber den Umständen entsprechend gesund.

Der Schweizer soll von Malis Präsident Amadou Toumani Touré empfangen werden.
Der Schweizer soll von Malis Präsident Amadou Toumani Touré empfangen werden.
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Der stark sonnengebräunte Freigelassene lehnte jede Aussage vor der Presse ab. Er wurde begleitet von Geneviève Federspiel, der Leiterin des Büros der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Bamako, sowie zwei Sondergesandten der Schweizer Regierung.

Einer der beiden Sondergesandten, Jean-Luc-Virchaux, drückte Touré seine Dankbarkeit an alle aus, die zu der Freilassung beigetragen haben. Der Freigelassene sei erleichtert, dass er seine Frau treffen und in die Schweiz zurückkehren könne.

Der Schweizer, der an einem Nomadenfestival teilnehmen wollte, war am 22. Januar im Osten des Landes zusammen mit drei europäischen Geiseln von einem Kommando der Terrororganisation Al-Kaida im Maghreb entführt worden. Seine Frau und eine Deutsche kamen am 22. April frei. Eine britische Geisel wurde am 31. Mai geköpft.

Präsident Touré erklärte, «unser Herz schmerzt für die Geisel, die wir nicht retten konnten.» Die Gastfreundlichkeit sei in Mali aber heilig. Daher habe das Land bei der Freilassung mitgeholfen.

Zu den Umständen der Freilassung wurden kaum Angaben gemacht. Touré erklärte auf die Frage nach Lösegeldzahlungen, «ich kann ihnen versichern, dass Mail nicht mit vollen Koffern losgezogen ist».

(sl/sda)

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Total naiv
Ich war öfters in Afrika unterwegs und dabei in Gegenden die nicht gerade die beliebtesten Destinationen sind. Zum Beispiel Nigeria oder Kongo.

Aber auf so einen Touri-Trip in Mali oder Niger würde ich mich nie wagen. Wie diese Leute überhaupt auf so eine Idee kommen ist mir total unverständlich.

Wie wäre es mit Kuoni Städtereisen nach Baghdad oder Kabul? Auch da würden sich sicher Deppen melden.
Gutgläubig und naiv
Wer die Situation in einigen Ländern Afrikas kennt, und das fängt schon im südlichen Algerien an, geht nicht dort hin. Bei aller Tragik war dieses Unternehmen fahrlässig. Ganau so wie etwa Basejumping. Da habe ich kein erbarmen mit.
Sahara-Touristen
Ziemlich sicher wurde Lösegeld bezahlt. Und zwar von unseren Steuergeldern! Touristen, welche in so unsicheren Gegenden Urlaub machen, sollten für das Lösegeld selber aufkommen müssen.
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