Freisetzungsgesuche für Gen-Pflanzen
publiziert: Dienstag, 15. Mai 2007 / 12:43 Uhr

Bern - Die Universität und die ETH Zürich wollen gentechnisch veränderten Weizen und eine Kreuzung von Weizen mit einem Wildgras im Freiland testen. Die Versuche sollen 2008 bis 2010 in Reckenholz ZH und Pully VD laufen.

Getestet werden soll etwa Weizen mit erhöhter Mehltau-Resistenz.
Getestet werden soll etwa Weizen mit erhöhter Mehltau-Resistenz.
Die Universität Zürich und die ETH Zürich reichten drei Freisetzungsgesuche ein, wie das Bundesamt für Umwelt (BAFU) mitteilte.

Das Institut für Pflanzenbiologie der Universität Zürich hat zwei Gesuche gestellt: Die Forscher wollen bei der Freisetzung gentechnisch veränderten Weizen mit erhöhter Resistenz gegen die Pilzkrankheit Mehltau untersuchen. Das zweite Gesuch betrifft Kreuzungen von Weizen mit einem Wildgras, dem Zylindrischen Walch.

Versuchsstandort ist die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) in der Stadt Zürich. Einige der Mehltau-resistenten Weizenpflanzen sind auch im Gesuch mit dem geplanten Standort Pully enthalten.

Erhöhte Pilzrestistenz?

Das dritte Gesuch stellte das Institut für Pflanzenwissenschaften an der ETH Zürich. Auch dabei geht es um Weizen mit erhöhter Pilzrestistenz. Wie das BAFU mitteilte, sind die gentechnischen Veränderungen in diesen Pflanzen breit wirkend und ihre Resistenz richtet sich gegen mehrere pilzliche Kranheitserreger.

Versuchstandorte sind die ART und die der Forschungsanstalt Changins-Wädenswil (ACW) in Pully VD bei Lausanne.

Das BAFU prüft die Gesuche in den nächsten 90 Tagen. Wer sich im Bewilligungsverfahren beteiligen will, hat eine Frist von 30 Tagen, um seine Rechte als Partei anzumelden. Geschieht dies nicht, kann die Partei später keine Rekursmöglichkeiten beanspruchen. Rekurse beurteilt das Bundesverwaltungsgericht.

(ht/sda)

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