Freiwillige Helfer des Roten Halbmondes getötet
publiziert: Sonntag, 5. Nov 2006 / 21:40 Uhr

Tel Aviv - Im Gazastreifen sind zwei freiwillige Helfer des palästinensischen Roten Halbmondes getötet worden.

Der Schutz der Nothelfer in den Konfliktgebieten müsse dringend verbessert werden.
Der Schutz der Nothelfer in den Konfliktgebieten müsse dringend verbessert werden.
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Sie starben am Freitagabend während eines Rettungseinsatzes in Beit Lahija unter israelischem Beschuss. Dies teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf mit.

Das IKRK sei «zutiefst bestürzt» über den Vorfall. Es sei «erschütternd», dass medizinisches Notpersonal nicht geschützt worden sei. Die beiden Männer seien deutlich gekennzeichnet gewesen als Mitarbeiter des Roten Halbmondes.

Der Schutz der Nothelfer in den Konfliktgebieten müsse dringend verbessert werden, wurde Dominik Stillhart, Leiter der IKRK-Delegation in Israel und den palästinensischen Gebieten, in der Mitteilung zitiert. Das humanitäre Völkerrecht müsse respektiert werden.

(smw/sda)

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