Freiwillige suchen nach vermisster Spanierin
publiziert: Donnerstag, 17. Jan 2008 / 16:50 Uhr

Madrid - Ein neuer Fall eines vermissten Mädchens versetzt Spanien in Aufruhr. Die kleine Mari Luz Cortes war am Sonntag spurlos aus ihrer Heimatstadt Huelva verschwunden. Rund 200 Polizisten, Zivilgardisten und Freiwillige suchen nach dem dunkelhaarigen Kind.

Mari Luz Cortes verschwand am 13. Januar 2008.
Mari Luz Cortes verschwand am 13. Januar 2008.
1 Meldung im Zusammenhang
Die gesamte Region Huelva werde durchforstet, teilten die Behörden in Sevilla mit.

Die Stadt liegt in unmittelbarer Nähe zur portugiesischen Grenze, nicht weit von Praia da Luz, wo im Mai die kleine Britin Madeleine McCann verschwunden war.

Die britische Presse spekulierte bereits aufgeregt über einen Fall «Maddie 2».

Keine Spur

Die kleine Mari Luz, die aus einer Familie von Nichtsesshaften stammt, war am Sonntagnachmittag von zu Hause weggegangen. Sie habe das Elternhaus verlassen, um in einem nahegelegenen Geschäft eine Tüte Chips zu kaufen.

Zunächst suchten die Eltern stundenlang die Wohnanlage der Familie ab. Danach gingen sie zur Polizei. Die Beamten suchten die Gegend mit Helikoptern und Spürhunden ab, fanden aber von der Kleinen keine Spur.

Gerry McCann, der Vater des seit Monaten vermissten Mädchens Madeleine McCann, schrieb in seinem Internettagebuch, «das bringt viele furchtbare Gefühle mit Macht zurück. Wir hoffen und beten, dass Mari schnell gefunden und sicher zur ihrer Familie zurückgebracht wird».

(rr/sda)

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