Nach dem Einzug der Italiener ins EM-Finale
Freudentaumel der Italiener mit Kleinere Zwischenfälle
publiziert: Freitag, 30. Jun 2000 / 08:04 Uhr / aktualisiert: Freitag, 30. Jun 2000 / 11:37 Uhr

Luzern/Bern/Zürich - Drei beschädigte Autos, eine Kollision und eine Strassensperre: Abgesehen von diesen Störungen herrschte nach dem EM-Halbfinalsieg Italiens auch in Luzern die Freude der Tifosi vor.

Schon wieder Siegesfeiern in St.Gallen...
Schon wieder Siegesfeiern in St.Gallen...
Nicht nur der Berner Bundesplatz und die Zürcher Langstrasse waren nach dem Sieg der «Squadra Azurra» über Holland in der Hand der italienischen Fussballfans. Rund 1000 Fans versammelten sich in Luzern auf dem Schwanenplatz, weitere 500 Anhänger beider Mannschaften an der Haldenstrasse, wie die Stadtpolizei in der Nacht auf Freitag mitteilte.
Weil sich die Lage auf dem Schwanenplatz zuspitzte, musste die Verkehrsachse Seebrücke und Schweizerhofquai aus «Sicherheits- und Vernunftsgründen» bis um 23.00 Uhr gesperrt werden, hiess es weiter. Die Polizei zeigte Verständnis für die Freude, warnte jedoch auch vor den Gefahren eines «derartigen Freudentaumels».
So kam es kurz vor der Sperrung auf dem Schwanenplatz zu einer Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einer Polizistin, wobei beide leicht verletzt wurden. Ihre Sicht war durch die Fans behindert worden.
An der Haldenstrasse wurden die Feiern durch Scharmützel zwischen den Fussballanhängern getrübt. Dabei wurden drei Fahrzeuge mit Fusstritten beschädigt.

Hupkonzerte und Knaller
Kurze Zeit nach dem dramatischen Showdown beim Penaltyschiessen im Halbfinale hatte sich auch der Berner Bundesplatz und die Zürcher Langstrasse mit über 1000 begeisterten Fans gefüllt, die mit Hupkonzerten, Knallpetarden, Fahnenschwingen und Trommeln ihrer Freude lautstark Luft verschafften.
Auch in Lausanne und Genf feierten die italienischen Fussball- Fans mit traditionellen Auto-Korsos den erzitterten Sieg ihrer Mannschaft.

(klei/sda)

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