Freundin hat Schützen zu Schiesserei in Pornokino angestifet
publiziert: Mittwoch, 8. Jan 2003 / 13:54 Uhr

Lausanne - Nach der Schiesserei in einem Lausanner Pornokino vom Februar 2002 ist die Freundin des Schützen angeklagt worden. Die Waadtländer Justiz verdächtigt die Frau, ihren Freund zur Tat angestiftet zu haben. Dieser hatte sich selbst gerichtet.

Bei der Schiesserei im Februar 2002 wurde ein 41-jähriger Kinobesucher getötet und zwei weitere verletzt. Als der Mann den Kinosaal betrat, feuerte er rund zehn Schüsse in den Raum. Im Pornokino waren zum Tatzeitpunkt rund 20 Personen anwesend. Nach der Tat richtete der Mann die Waffe gegen sich selbst und tötete sich.

Der 25-jährige, arbeitslose Maurer hatte die Tat offenbar geplant. Obwohl er allein gehandelt hat, scheint seine 22-jährige Freundin im Drama eine Rolle gespielt zu haben. Ich gehe von der Hypothese aus, dass sie ihn zum Verbrechen angestiftet haben könnte, sagte Untersuchungsrichter Christian Maire am Mittwoch zu einem Artikel in der Zeitung Le Matin.

Sie habe nichts unternommen, obwohl sie davon ausgehen musste, dass ihr Freund etwas Schlimmes anstellen werde, sagte Maire. Der Untersuchungsrichter beschuldigt die Frau der Anstiftung zum Mord, eventuell des Mordes oder der fahrlässigen Tötung.

Angeklagt wird sie zudem wegen unterlassener Hilfeleistung, der Gefährdung des Lebens Dritter sowie der Verletzung der Betäubungsmittelgesetzgebung. Die junge Frau soll dabei gewesen sein, als der Täter seine Waffe holte und lud.

Das Paar startete daraufhin per Auto Richtung Kino. Während der bewaffnete Mann das Kino betrat, holte seine Freundin das einjährige Kind in der Krippe. Nach der Schiesserei kehrte sie samt Kind zum Kino zurück.

Die Frau hatte nach der Tat in einem Interview mit Le Matin erklärt, ihr Freund habe an einer Persönlichkeitsspaltung gelitten. Das Pornokino sei für ihn ein Symbol für Homosexualität, Prostitution und Pornographie gewesen, was er verabscheute.

Die Angeklagte wird jedoch vorläufig nicht in Haft genommen, da laut Justiz keine Flucht- oder Verdunkelungsgefahr besteht. Die Untersuchung ist fast abgeschlossen.

(bert/sda)

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