Friede, Freude und 35 000 Besucher
publiziert: Sonntag, 18. Jul 2004 / 15:46 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Jul 2005 / 09:45 Uhr

Bern – Wieder einmal sind die Macher des Gurtenfestivals mit gutem Wetter für ihren Effort belohnt worden. Insgesamt pilgerten an den vergangenen vier Tagen 35 000 Musikfans auf den Berner Hausberg.

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Gurtenfestival

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Erstmals startete die aktuelle Ausgabe des Events bereits am Donnerstag. „Der um einen Tag vorgezogene Start hat sich bewährt. Der Festivalbetrieb konnte so etwas gemächlicher ins Rollen gebracht werden“, freute sich Organisator Philippe Cornu.

Ob das Festival auch im nächsten Jahr vier Tage dauern wird, steht indessen noch in den Sternen des Berner Nachthimmels. „Wir würden gerne an diesem Konzept festhalten“, sagt Cornu. In den kommenden Wochen werden zu dieser Thematik intensive Gespräche mit den zuständigen Behörden stattfinden. Ein Entscheid wird in rund einem Monat erwartet.

Nicht ganz ausverkauft

Während sowohl der Freitag, wie auch der Samstag und der Sonntag mit je 16 000 abgesetzten Festivalpässen ausverkauft war, fanden am Donnerstag „nur“ 14 000 Besucher den Weg auf den Gurten. „Unter Berücksichtigung der mehrtägigen Festivalpässe kann festgehalten werden, dass rund 35 000 Personen den 37 Konzerten beiwohnten“, sagte Pressesprecher Matthias Kuratli.

Bewährt hat sich auch der Test mit dem Mehrweggeschirr. „Wir stiessen mit der Massnahme auf grosse Akzeptanz und konnten damit den Abfall auf dem Gelände minimieren“, führte Kuratli aus.

120 Liter Sonnencrème und 30 000 Ohrstöpsel

Auch das 21. Gurtenfestivals ist erneut eine Ausgabe der Rekorde. In den ersten drei Tagen beförderte die Gurtenbahn rund 41 000 Personen. Auf dem Gelände wurden 120 Liter Sonnencrème und 30 000 Ohrstöpsel abgegeben.

Die durchwegs ruhige und zufriedenstellende Bilanz bei der Sanität wurde durch einen Vorfall am Sonntagmorgen überschattet. Eine junge Frau musste mit Verdacht auf eine akute Blutvergiftung in sehr kritischem Zustand hospitalisiert werden.

Züri West rockte ab

Neben der Brit-Pop-Band Placebo wusste insbesondere Züri West bei ihrem Heimspiel zu überzeugen. Mit einem ausgewogenen Mix von alten und brandaktuellen Songs holte Sänger Kuno Lauener die Besucher vom ersten Ton weg ab. Spätestens als er „I schänke Dir mis Härz“ anstimmte, bebte der Gurten.

Gespannt war man auch auf den Gig der immerjungen Nena am Samstagabend. Die Wetterkapriolen drückten kurzzeitig etwas auf die Stimmung. Nena liess sich darob aber nicht aus der Ruhe bringen und spielte ihre grosse Erfahrung aus. Das Publikum dankte es ihr und tanzte mit.

Trotz den langen und kräftezehrenden Nächten lauschten auch am Sonntag vom ersten Konzert weg bereits Tausende den Tönen von Reamon, Plüsch, den Ärzten und Co. Abschluss findet das Festival am Sonntagabend mit dem Auftritt der Funk-Band Cameo.

(rp/news.ch)

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