Einigung mit Rebellen erzielt
Friedensabkommen auf Philippinen vereinbart
publiziert: Sonntag, 7. Okt 2012 / 08:33 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 7. Okt 2012 / 11:19 Uhr
Präsident der Philippinen, Benigno Aquino III.
Präsident der Philippinen, Benigno Aquino III.

Manila - Der Süden der Philippinen könnte endlich zur Ruhe kommen: Die Regierung in Manila und die grösste Gruppe der muslimischen Aufständischen einigten sich nach Marathonverhandlungen auf ein vorläufiges Friedensabkommen, wie Präsident Benigno Aquino III. am Sonntag bekannt gab.

6 Meldungen im Zusammenhang
Es sei ein «Rahmenabkommen» mit der Separistengruppe Moro Islamische Befreiungsfront (MILF) vereinbart worden, das den Weg zu dauerhaftem Frieden in der Region Mindanao ebnen werde, erklärte der philippinische Präsident. Das Abkommen soll in einigen Tagen unterzeichnet werden.

Die Einigung umfasse auch eine zeitliche Planung zur Errichtung einer autonomen Region. Sie soll den Weg frei machen für ein endgültiges Friedensabkommen bis 2016. Die Bevölkerung muss dem Abkommen noch in einer Volksabstimmung zustimmen.

Damit soll ein Schlussstrich unter einen 40 Jahre anhaltenden Konflikt gezogen werden. Die MILF ist die zentrale Gruppe der muslimischen Rebellion in den Philippinen und ist in der südlichen Region Mindanao aktiv. Die Befreiungsfront kämpft seit den 70er Jahren für einen autonomen Süden der Philippinen. In dem Konflikt waren über 100'000 Menschen getötet worden.

Die muslimischen Rebellen begrüssten das Abkommen. «Wir sind sehr zufrieden», sagte der Vize-Chef für politische Angelegenheiten bei der Rebellenorganisation MILF, Ghazali Jaafar, der Nachrichtenagentur AFP per Telefon. «Wir danken dem Präsidenten dafür.»

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Manila - Auf den Philippinen sind am Montag Parlamentswahlen abgehalten worden. Vor Wahllokalen in der Hauptstadt Manila ... mehr lesen
Der Urnengang gilt als wichtiger Test für den Reformkurs von Staatschef Benigno Aquino.
Manila - Nach mehr als 40 Jahren Konflikt mit 100'000 Toten hat die philippinische Regierung mit der grössten muslimischen Rebellengruppe ein vorläufiges Friedensabkommen unterzeichnet. Vertreter der Moro Islamic Liberation Front (MILF) setzten ihre Unterschrift am Montag im Präsidentenpalast unter die Vereinbarung. mehr lesen 
160'000 Zivilisten sollen auf der Flucht sein. (Archivbild)
Manila - Nach heftigen Gefechten zwischen muslimischen Rebellen und Regierungstruppen im Süden der Philippinen haben die ... mehr lesen
Manila - Bei einem Bombenanschlag auf den Philippinen sind 8 Menschen getötet und mindestens 70 weitere verletzt ... mehr lesen
In Manila erschwerten Rauch und Trümmerteile den Zugang. (Archivbild)
Manila - Nach monatelangen Geheimverhandlungen hat die philippinische Regierung mit der grössten Gruppe muslimischer Rebellen eine Waffenruhe vereinbart. Bereits nächste Woche sollen in Malaysia zudem wieder Friedensgespräche aufgenommen werden. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Cotabato auf den Philippinen.
Cotabato - Bei einem Bombenanschlag in der südphilippinischen Stadt Koronadal ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 20
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. (Archivbild)
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. ...
«Überall ist Taksim, überall ist Widerstand»  Istanbul - Zum dritten Jahrestag des Beginns der Gezi-Proteste haben in Istanbul Hunderte Menschen gegen die islamisch-konservative Staatsführung der Türkei demonstriert. mehr lesen 1
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben Deutschland und Grossbritannien am Dienstag gemeinsam der tausenden Toten des grössten Seegefechts der Geschichte gedacht. mehr lesen  
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die ... mehr lesen  1
Titel Forum Teaser
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2823
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) ist in diesen Tagen an allen anderen Fornten unter Druck. ... Mi, 01.06.16 12:39
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich -1°C 4°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
Basel -1°C 6°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 0°C 6°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern -2°C 2°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel sonnig
Luzern 1°C 4°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 2°C 5°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 2°C 9°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten