Frohe Botschaft für die Geistes- und Sozialwissenschaften
publiziert: Montag, 13. Okt 2003 / 14:31 Uhr

Bern - In der zweiten Ausschreibungsrunde der Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) werden die bislang untervertretenen Geistes- und Sozialwissenschaften berücksichtigt. Vom finanziellen Umfang her sind die NFS das zurzeit grösste Forschungsprogramm der Schweiz.

Paul-Erich Zinsli, stellvertretender Direktor Bundesamt für Bildung und Wissenschaft (BBW).
Paul-Erich Zinsli, stellvertretender Direktor Bundesamt für Bildung und Wissenschaft (BBW).
Vor drei Jahren startete das Projekt der NFS. Inzwischen attestieren internationale Experten den beteiligten Forschenden auch im weltweiten Vergleich Spitzenleistungen.

Unter den Projekten, die 2001 vom Eidgenössischen Departement des Innern und der Gruppe für Wissenschaft und Forschung ausgesucht wurden, gingen fast alle an medizinische und naturwissenschaftliche Forschergruppen.

Nebst Protesten von Seiten der Hochschulen löste der Entscheid auch einige parlamentarische Vorstösse aus. Daraufhin hat eine Arbeitsgruppe die Lage der Geistes- und Sozialwissenschaften in der Schweiz untersucht. Nun werden in Rahmen der zweiten Ausschreibung ausschliesslich Forschungen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften berücksichtigt.

Das Bundesamt für Bildung und Wissenschaft (BBW) und der Schweizerische Nationalfonds sind sich einig, dass die NFS weiter finanziert werden sollen. Für die neuen NFS der zweiten Ausschreibung (2005-2007) sollten rund 30 Millionen Franken für die ersten drei Jahre zur Verfügung stehen.

Noch sorgt das Entlastungsprogramm für den Bundeshaushalt für Unsicherheiten. Die endgültigen Beträge würden erst Ende Jahr feststehen, sagte der stellvertretende BBW-Direktor Paul-Erich Zinsli. Die zweite Ausschreibung des NFS sei jedoch nicht in Frage gestellt.

(fest/sda)

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