Front gegen Raketentest
publiziert: Montag, 19. Jun 2006 / 22:49 Uhr / aktualisiert: Montag, 19. Jun 2006 / 23:57 Uhr

New York - Japan, die USA und Australien versuchen Nordkorea vor dem möglichen Test einer Langstreckenrakete abzuhalten.

Laut Condoleezza Rice wäre ein Raketenstart Nordkoreas eine sehr ernste Angelegenheit.
Laut Condoleezza Rice wäre ein Raketenstart Nordkoreas eine sehr ernste Angelegenheit.
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Diese könnte nach US-Militärangaben einen nuklearen Sprengkopf in Teile der USA tragen. US-Aussenministerin Condoleezza Rice sagte, ein Raketenstart Nordkoreas würde als eine sehr ernste Angelegenheit betrachtet. Es würde sich um einen provokativen Akt handeln, der die Regierung in Pjöngjang weiter isolieren würde.

Die USA sprachen laut ihrem UNO-Botschafter John Bolton bereits mit Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats über mögliche Sanktionen, sollte die Rakete tatsächlich abgefeuert werden. Wie die USA warnte auch Japan die Führung Nordkoreas vor den Folgen eines solchen Tests. Die Antwort werde «hart» ausfallen, sagte Japans Ministerpräsident Junichiro Koizumi.

Keine Vorteile für Gespräche

Der australische Aussenminister Alexander Downer übermittelte dem nordkoreanischen Botschafter ebenfalls eine Warnung vor einem Raketentest.

«Nordkorea würde einen schwerwiegenden Fehler machen, falls es denkt, dass ein Raketentest seine Position bei den Sechs-Länder-Gesprächen verbessern würde», sagte Downer in Anspielung an die derzeit festgefahrenen Verhandlungen über ein Ende des umstrittenen nordkoreanischen Atomprogramms.

Widersprüchliche Berichte

Unterdessen gab es widersprüchliche Berichte über den Stand der Vorbereitungen für einen möglichen Start einer Taepodong-2-Rakete. Japan konnte Medienberichte, wonach Nordkorea das Betanken der ballistischen Rakete bereits abgeschlossen habe, nicht bestätigen.

Laut US-Botschafter Schieffer ging das Betanken weiter. Südkoreanische Medien hatten zuvor unter Berufung auf Informanten in Seoul berichtet, dass der Start unmittelbar bevorstehen könnte

Nordkorea hatte im August 1998 die Region geschockt, als es ohne Vorwarnung eine mehrstufige ballistische Rakete vom Typ Taepodong-1 getestet hatte. Der Flugkörper hatte damals Japan überflogen und war in den Pazifischen Ozean gestürzt.

(bert/sda)

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