Früh-Englisch und Französisch in Luzern
publiziert: Montag, 8. Nov 2004 / 20:56 Uhr

Luzern - Im Kanton Luzern lernen die Primarschüler weiterhin ab der 5. Klasse Französisch. Neu kommt ab der 3. Klasse Englisch dazu. Der Regierungsrat entschied damit im Sinne der Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz (BKZ).

Das neue Fremdsprachenkonzept wird auf das Schuljahr 2007/08 eingeführt.
Das neue Fremdsprachenkonzept wird auf das Schuljahr 2007/08 eingeführt.
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Damit wird in der ganzen Zentralschweiz in den nächsten Jahren Frühenglisch eingeführt. Wie Luzern haben auch Obwalden, Zug und Schwyz das Modell 3/5 gewählt. Nidwalden will, gemäss einem noch nicht definitiven Entscheid, Französisch in der 5. Klasse nur als Wahlfach anbieten. In Uri wird ab der 5. Klasse Italienisch statt Französisch und nur als Wahlfach angeboten.

Der Entscheid, die Primarschulkinder neben Englisch auch noch Französisch lernen zu lassen, ist nicht unumstritten. Das Modell 3/5 wird in den Kantonen Zug, Thurgau und Zürich mit Initiativen bekämpft.

Abstimmung mit anderen Kantonen

Der Luzerner Grosse Rat hatte sich für Französisch erst ab der 7. Klasse ausgesprochen, gleichzeitig aber auch für eine mit den anderen Kantonen abgestimmte Lösung. Der Regierungsrat habe sich nun für die Harmonisierung entschieden, sagte Bildungsdirektor Anton Schwingruber am Montag gegenüber den Medien.

In Luzern wird das neue Fremdsprachenkonzept erst auf das Schuljahr 2007/08 eingeführt. Die Kinder, die nächstes Jahr in die Schule eintreten, werden die ersten sein, die in der 3. Klasse Englisch lernen dürfen.

2009 werden die ersten Primarschüler Französisch als zweite Fremdsprache lernen. Falls die Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK) bis dann ihr Sprachenkonzept geändert hat, will auch Luzern über die Bücher gehen.

Das Bildungsdepartement gab zudem weitere Neuerungen bekannt. So werden ab 2006/07 Blockzeiten von mindestens vier Lektionen pro Vormittag eingeführt. Schon ab dem nächsten Schuljahr wird die Basisstufe in zwölf Klassen erprobt. Schliesslich werden auch die vom Grossen Rat beschlossenen Sparentscheide umgesetzt.

(sl/sda)

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