Frühenglisch und Blockzeiten in St. Gallen
publiziert: Montag, 15. Mai 2006 / 17:30 Uhr

St. Gallen - An der St. Galler Volksschule werden ab dem Schuljahr 2008/2009 Frühenglisch und freiwillige Mittagstische eingeführt.

Eine 6. Klasse in Alt St. Johann.
Eine 6. Klasse in Alt St. Johann.
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Dazu kommen Blockzeiten und die musikalische Grunderziehung. Erziehungsdirektor Hans Ulrich Stöckling stellte einen Bericht der Regierung zur Volksschule an den Kantonsrat vor. Der Bericht zeigt Massnahmen auf zu ökonomischen und demographischen Veränderungen, die auch sinkende Schülerzahlen zur Folge haben.

Wissenschaftliche Studien belegen laut Stöckling, dass der Sprachunterricht im frühen Volksschulalter für spätere Sprachkompetenzen entscheidend ist. Das Erziehungsdepartement des Kantons St. Gallen hat darum beschlossen, auf das Schuljahr 2008/ 2009 Frühenglisch ab der dritten Primarklasse einzuführen.

Drei Stunden pro Woche Englisch

Dies sei wichtig im Hinblick auf die Internationalisierung der Berufswelt, hiess es. Es gebe mehr Lehrpersonen, die Frühenglisch unterrichten wollen, als Ausbildungsplätze vorhanden sind, sagte Stöckling. Für Englisch sind drei Stunden pro Woche vorgesehen. Französisch wird wie bisher ab der fünften Klasse unterrichtet.

Die Schulgemeinden werden verpflichtet, Blockzeiten einzuführen. Dadurch ergeben sich Freiräume für den Sprachunterricht. Zudem müssen die Gemeinden freiwillige Mittagstische anbieten. Noch kein Thema sind Tagesschulen.

Musik fördert Lernen

Weil Musik das Lernen fördere, hat das Erziehungsdepartement beschlossen, den heute von Musikschulen angebotenen freiwilligen musikalischen Grundkurs in ersten und zweiten Klassen aufzunehmen.

(ht/sda)

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