Fuchsjagd mit Hunden bleibt verboten
publiziert: Freitag, 23. Jun 2006 / 12:44 Uhr

London - Die Treibjagd mit Hunden auf Füchse und andere Wildtiere bleibt in Grossbritannien verboten.

Mit Hunden dürfen schon seit zwei Jahren nicht mehr Füchse gejagd werden.
Mit Hunden dürfen schon seit zwei Jahren nicht mehr Füchse gejagd werden.
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Mit dieser Entscheidung ging ein Verfahren vor dem Obersten Berufungsgericht in London zu Ende.

Befürworter der Fuchsjagd hatten gegen ein 2004 erlassenes Verbot der Hatz mit Hunden geklagt.

Der Dachverband der britischen Jäger «Countryside Alliance» hatte sich dabei auf die Europäische Menschenrechtskonvention und auf EU-Gewerbeverordnungen berufen, gegen die das Hetzjagdverbot verstossen würde.

«Legitim und angemessen»

Drei Berufungsrichter erklärten nun jedoch, dass die Bestimmungen des Jagdgesetzes von 2004 «legitim und angemessen» seien.

Nach dem Gesetz ist die Jagd auf Füchse, Hirsche oder Hasen keineswegs generell verboten.

Die Beutetiere dürfen aber nicht mehr durch Hundemeuten zu Tode gehetzt oder in schwere Todesängste versetzt werden, da dies nach Überzeugung des Gesetzgebers Tierquälerei bedeuten würde.

Tausende Arbeitsplätze in Gefahr?

Die Kläger hatten argumentiert, dass durch solche Auflagen die traditionelle Form der Fuchsjagd beeinträchtigt und damit tausende Arbeitsplätze in ländlichen Gebieten verloren gehen würden.

Während der letzten Fuchsjagdsaison Ende 2005 hatte die britische «Liga gegen Grausamkeit im Sport» beklagt, dass bei mehr als 40 Prozent der insgesamt rund 250 Jagden illegale Tötungsmethoden angewandt worden seien.

(rr/sda)

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