Führungswechsel bei der Post: Michel Kunz geht
publiziert: Montag, 14. Dez 2009 / 21:35 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 15. Dez 2009 / 07:34 Uhr

Bern - Die Schweizerische Post hat Jürg Bucher zum neuen Konzernleiter ernannt. Bucher trete per sofort die Nachfolge von Michel Kunz an, der die Post in gegenseitigem Einvernehmen verlasse, hiess es in einer Mitteilung.

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Der 62-jährige Bucher ist seit 25 Jahren in leitenden Funktionen für die PTT und die Schweizerische Post tätig, seit 2003 als Leiter PostFinance und Mitglied der Konzerleitung. Die Leitung der PostFinance wird Bucher behalten, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Bucher wird vom Verwaltungsrat als «Garant für Kontinuität» gepriesen. Unter seiner Führung habe sich der Bereich PostFinance zum ertragsstärksten Standbein der Schweizerischen Post entwickelt. Dank seiner langjährigen Tätigkeit im Unternehmen sei er «profunder Kenner sämtlicher Geschäftsbereiche».

Michel Kunz war als Nachfolger von Ulrich Gygi lediglich gut acht Monate im Amt. Der Verwaltungsrat der Schweizerischen Post nennt in der Mitteilung «unterschiedliche Auffassungen in grundlegenden Fragen». Bekannt waren aber auch Rivalitäten zwischen Kunz und dem Verwaltungsratspräsidenten Claude Béglé.

Differenzen zwischen Verwaltungsrat und Kunz

Gegenüber Radio DRS nannte Béglé am Morgen denn auch die unterschiedlichen Visionen über die Zukunfststrategie des Unternehmens als Grund für die Trennung von Kunz. Dessen Idee einer Briefkastengebühr von Anfang Dezember sei nur ein Nebenaspekt gewesen.

Vielleicht habe die Tatsache, dass Kunz ohne Absprache mit dem Verwaltungsrat mit der Idee an die Öffentlichkeit gelangt sei, zum Entscheid beigetragen. Kunz war deswegen bereits von Béglé und Bundesrat Moritz Leuenberger zurückgepfiffen worden.

Es habe auch sonst Differenzen zwischen dem Verwaltungsrat und Kunz gegeben, sagte Béglé. Angesichts des relativ schnellen Rückgangs der Mengen im Kerngeschäft genüge es nicht, nur auf Sparmassnahmen zu setzen. Es müssten auch neue Wachstumquellen gefunden werden, wie zum Beispiel im Finanzbereich oder bei der elektronischen Post.

(fest/sda)

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kein Nobelpreis
für Bucher, und schon gar nicht im voraus.
Aber ihm traue ich durchaus zu, die Post ohne einschneidende Restrukturierungsmassen und Preisfantastereien à la Kunz auf Erfolgskurs bringen zu können ...
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