Fünf Aufständische in Mossul getötet
publiziert: Freitag, 21. Jan 2005 / 07:47 Uhr

Mossul - In Mossul sind am Donnerstag mindestens fünf Aufständische getötet worden. Wie ein US-Militärsprecher mitteilte, hatten die Rebellen während Razzien der US-Armee einen Pritschenwagen der irakischen Armee beschossen.

Der Zwischenfall ereignete sich in Mossul.
Der Zwischenfall ereignete sich in Mossul.
Etwa 700 US-Soldaten bezogen, begleitet von irakischen Armeeangehörigen, Stellung in verschiedenen Vierteln der Stadt. Armeeangaben zufolge entdeckten irakische Soldaten in zwei Moscheen Waffen und Munition sowie Flugblätter, in denen zum Heiligen Krieg gegen die Besatzer aufgerufen wurde.

Ein die US-Soldaten begleitender AFP-Reporter berichtete, viele Einwohner seien verärgert über den Militäreinsatz am ersten Tag des moslemischen Opferfestes und über die ständigen Stromausfälle.

Furcht vor Gewaltakten steigt

Die Mehrheit der 1,5 Millionen überwiegend sunnitischen Einwohner Mossuls will eigenen Angaben zufolge am 30. Januar nicht wählen gehen, unter anderem aus Furcht vor möglichen Gewaltakten der Aufständischen.

Ein Sprecher der US-geführten Truppen im Irak erklärte unterdessen, durch einen Sabotageakt auf den Hauptaquädukt in Bagdad sei die Wasserversorgung in der Hauptstadt nur noch zu 30 bis 40 Prozent gesichert.

Die Saboteure hätten offenbar zu Wochenbeginn gezielt eine Bombe gezündet. Beinahe täglich greifen die Rebellen auch Erdölanlagen oder Pipelines an, wie Ölminister Thamer Ghadbane vor einiger Zeit mitteilte.

(rp/sda)

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