Fünf Fragen an Simon Ammann nach seinem neuesten Erfolg
publiziert: Samstag, 21. Feb 2009 / 21:18 Uhr

Mit dem Gewinn der bronzenen Auszeichnung auf der Normalschanze in Liberec (Tsch) hat Simon Ammann seine Medaillensammlung komplettiert.

Simon Ammann: «Dieses Resultat ist für mich sehr wichtig. Endlich habe ich Bronze.»
Simon Ammann: «Dieses Resultat ist für mich sehr wichtig. Endlich habe ich Bronze.»
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Der Toggenburger musste sich den Gang aufs Podest aber erdauern. Erst mit dem letzten Sprung von Harri Olli (Fi) stand der 3. Platz des Schweizers fest. Deshalb sprach Ammann davon, dass er sich wie befreit gefühlt habe.

Simon Ammann, wie erlebten Sie den Gewinn der Bronzemedaille?

Simon Ammann: Wenn man es schafft, ist es wie eine Befreiung. Dieses Resultat ist für mich sehr wichtig. Endlich habe ich Bronze. Ich kenne das Gefühl, ohne Auszeichnung dazustehen. Nach dem ersten Durchgang hatte ich gespürt, dass ich den Kontakt nach vorne hatte und noch an die Spitze gelangen konnte. Im Final sprang ich dann nicht auf 100 m wie erhofft. Ich zeigte nicht meine besten Sprünge. Bei beiden Absprüngen war ich ein klein wenig spät dran.

Damit zeichnete sich ab, dass sie den Wettkampf als Vierter beenden!

Simon Ammann: Ich verspürte eine totale Leere, denn das ist überhaupt nicht lustig. Als Harri Olli abschmierte, ging dann die Post richtig ab! Mit diesem Resultat komme ich gut weg.

Also war bei ihrem Sprung aufs Podium auch etwas Glück dabei?

Simon Ammann: Zwar hatte ich mit mir gerechnet, aber das kann man wirklich so sagen. Thomas Morgenstern vermochte seinen Sprung nicht zu stehen, Olli und Anders Jacobsen kamen mit den schlechter werdenden Bedingungen nicht mehr zurecht. Aber beim Skispringen geht es auch darum, unter grossem Stress möglichst keinen oder nur geringfügige Fehler zu machen. Meine Fähigkeit, an mich zu glauben, zahlte sich aus.

Die Annäherung an diese WM verlief für Sie nicht ganz problemlos?

Simon Ammann: Ich fühlte mich die ganze Woche hindurch schwach. Meine Beine waren nicht so gut. Ich spüre die Anstrengungen einer langen Saison. Es ist interessant: an einem Wochenende geht es gut, und an einem anderen Wochenende läuft es extrem beschwerlich. An dieser WM habe ich erst am Donnerstag den Tritt gefunden.Ich versuchte die ganze Zeit, die Balance zu finden, denn mein Körper fühlte den Stress.

Was rechnen Sie sich für das Springen von der Grossschanze aus?

Simon Ammann: Ich verlasse diese Normalschanze mit einem guten Gefühl. Ich hoffe, dass ich auf der Grossschanze noch zulegen kann.

(li/Si)

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