Fünf neue Mitglieder in den UNO-Sicherheitsrat gewählt
publiziert: Donnerstag, 18. Okt 2012 / 22:15 Uhr
Im Sicherheitsrat gibt es insgesamt zehn nichtständige Mitglieder. (Archivbild)
Im Sicherheitsrat gibt es insgesamt zehn nichtständige Mitglieder. (Archivbild)

New York - Argentinien, Ruanda, Australien, Südkorea und Luxemburg sind neue nichtständige Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats. Die fünf Länder wurden am Donnerstag in New York von der Vollversammlung der Vereinten Nationen gewählt.

4 Meldungen im Zusammenhang
Im ersten Wahlgang erhielten Argentinien 182, Ruanda 148 und Australien 140 Stimmen und damit jeweils mehr als die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit. Im zweiten Wahlgang erhielten Südkorea 149 und Luxemburg 131 Stimmen.

Die fünf Länder werden nun von Anfang 2013 an für zwei Jahre im mächtigsten UNO-Gremium sitzen. Deutschland, Südafrika, Indien, Kolumbien und Portugal scheiden als nichtständige Mitglieder Ende 2012 aus dem Sicherheitsrat aus.

Finnland und Kambodscha unterliegen

Grosser Verlierer der Wahl für die zwei Sitze der westeuropäischen und anderen Staaten war Finnland, das erst vergleichsweise knapp mit 108 und dann deutlicher mit 62 Stimmen scheiterte.

Kambodscha konnte mit 43 Stimmen im zweiten Wahlgang ebenfalls nicht die notwendige Zweidrittel-Mehrheit für einen Sitz der asiatischen und pazifischen Staaten erreichen und musste sich Südkorea geschlagen geben.

HRW kritisiert Wahl von Ruanda

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisierte die Wahl des immer wieder von blutigen Auseinandersetzungen erschütterten ostafrikanischen Staates Ruanda in das Gremium. Ruanda greift immer wieder in den Bürgerkrieg im Osten von Kongo-Kinshasa ein.

«Nachdem Ruanda das Waffenembargo des Sicherheitsrats offen verletzt und die Arbeit der Vereinten Nationen behindert hat, indem es Rebellen unterstützt hat, wird es jetzt mit einem Sitz im Sicherheitsrat belohnt», sagte ein Sprecher. «Die anderen Mitglieder haben jetzt eine noch grössere Verantwortung, Ruanda zur Rechenschaft zu ziehen.»

Im Sicherheitsrat gibt es insgesamt zehn nichtständige Mitglieder. Sie werden jeweils für zwei Jahre in das mächtigste UNO-Gremium gewählt und haben - anders als die fünf ständigen Mitglieder USA, Russland, Frankreich, Grossbritannien und China - kein Vetorecht. Bis Ende 2013 bleiben Aserbaidschan, Guatemala, Marokko, Pakistan und Togo als nichtständige Mitglieder in dem Gremium.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
New York - Der UNO-Sicherheitsrat hat das frisch in das Gremium gewählte Ruanda aufgefordert, sich stärker an einer ... mehr lesen
Der Sicherheitsrat zeigte sich in seiner Erklärung zutiefst besorgt über die immer schlechtere politische und humanitäre Situation in Kongo.
New York - Deutschland ist ab 2011 zwei Jahre lang im UNO-Sicherheitsrat vertreten. Bei der Abstimmung der ... mehr lesen
Deutschland sitzt jetzt mit am Tisch.
Die derzeitige Zusammensetzung gilt als veraltet.
New York - Österreich, die Türkei, Mexiko, Japan und Uganda sind für die kommenden zwei Jahre neu in den UNO-Sicherheitsrat ... mehr lesen
Keine Bestrafung mit Drohnen. (Archivbild)
Keine Bestrafung mit Drohnen. (Archivbild)
Strenge Richtlinien  Washington - US-Präsident Barack Obama hat in einer Grundsatzrede strenge Richtlinien für amerikanische Drohnenangriffe gegen Terroristen bekanntgegeben. Gleichzeitig lancierte er einen neuen Anlauf zur Schliessung des Gefangenenlagers Guantanamo. 
Obama nimmt neuen Anlauf zur Schliessung von Guantánamo Washington - US-Präsident Barack Obama will sich weiter für die ... 13
USA foltert seit 9/11 Washington - Ein US-Untersuchungsbericht ist zu der Erkenntnis gelangt, dass die USA nach den ...
Verfahren in Paris  Paris - Im Verfahren um Veruntreuung öffentlicher Mittel haben französische Ermittler am ...
Christine Lagarde hat die Vorwürfe bisher stets zurückgewiesen.
IWF-Chefin Lagarde muss vor Gericht Paris - Im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Veruntreuung staatlicher Gelder muss IWF-Chefin Christine Lagarde im Mai ... 1
Gegen Lagarde waren im August 2011 Vorermittlungen eingeleitet worden. (Archivbild)
Christine Lagarde wird Beihilfe zur Unterschlagung öffentlicher Gelder vorgeworfen.
Wohnung von IWF-Chefin durchsucht Paris - Die französischen Behörden haben die Pariser Wohnung von IWF-Chefin Christine Lagarde durchsucht. Grund ist nach Angaben ihres ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 1557
    In... anderen Ländern mit einer odentlichen Regierung und einer ... gestern 13:44
  • jorian aus Gretzenbach 1181
    EU/Parteien Ist eine Partei gegen die EU, bekommt sie keine Gelder mehr! Dies ... Mi, 22.05.13 17:53
  • jorian aus Gretzenbach 1181
    Israel/USA Israel hat Atombomben. (Friedlich) Die USA haben die Jihadisten in ... Mi, 22.05.13 03:44
  • zombie1969 aus Frauenfeld 1557
    Jeder... Angriff auf das friedliche Israel muss hart und nachhaltig beantwortet ... Mi, 22.05.13 01:15
  • jorian aus Gretzenbach 1181
    Luxemburg Warum wird nicht über Luxemburg ... Sa, 18.05.13 17:56
  • jorian aus Gretzenbach 1181
    Syrien Der Assad muss weg, damit die Islambrüder an die Macht kommen. So ... Fr, 17.05.13 08:11
  • zombie1969 aus Frauenfeld 1557
    Krass... was da abgeht unter dem Namen "Allahs". Allerdings neigen nicht nur ... Do, 16.05.13 14:46
  • jorian aus Gretzenbach 1181
    EURO! Der € sollte, die europäischen Völker zusammenschweissen. Das Gegenteil ... Di, 14.05.13 12:11
Senator Orrin Hatch: «So etwas habe ich in der Vergangenheit noch nicht erlebt − ausser damals unter Nixon.»
CNN-News Dreifacher Trouble für den Präsidenten Das Weisse Haus muss in diesen Tagen an mehreren ...
Wettbewerb
   
Jetzt mitmachen und gewinnen.
eGadgets Tim Burtons FRANKENWEENIE basiert auf einem Live Action Kurzfilm des Regisseurs aus dem Jahre 1984, den er mit seiner berühmten schwarz-weiss Technik und seinem ... mehr lesen
Fitness für die Lachmuskeln ist garantiert.
Mitmachen und gewinnen  Freitag, 31. Mai und Samstag, 1. Juni. Das sind die Daten welche man sich unbedingt merken muss. Denn dann tritt Dieter Nuhr, einer der erfolgreichsten ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 3°C 7°C leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 3°C 9°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
St.Gallen 4°C 12°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Bern 6°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 7°C 14°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 7°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 12°C 21°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten