Fünftägige Pause im UNO-Sicherheitsratssitz
publiziert: Donnerstag, 26. Okt 2006 / 07:48 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 26. Okt 2006 / 08:21 Uhr

New York - Im Ringen der lateinamerikanischen Staaten um einen nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat findet die nächste Abstimmungsrunde erst am kommenden Dienstag statt.

Auch am Mittwoch gab es keine Entscheidung über den nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat.
Auch am Mittwoch gab es keine Entscheidung über den nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat.
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Die Präsidentin der UNO-Generalversammlung, Haya Rashed Al Khalifa, verkündete am Mittwoch in New York eine Pause bis zum 31. Oktober. Ab diesem Zeitpunkt werde die Generalversammlung dann nur noch an zwei Tagen pro Wochen über den nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat abstimmen.

Weitere Termine seien der 1. November sowie der 7. und 8. und der 14. und 15. November, kündigte die Diplomatin aus Bahrein an. Auch in den sechs Abstimmungsrunden am Mittwoch gab es in sechs Runden keine Entscheidung zwischen Venezuela und Guatemala.

Seit mehr als einer Woche ringen Venezuela und Guatemala um den Platz im UNO-Sicherheitsrat, der Ende des Jahres frei wird und einem lateinamerikanischen Staat zusteht. Bislang konnte in 41 Wahlgängen keiner von ihnen die nötige Zweidrittelmehrheit auf sich vereinen.

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez zeigte zwar Anzeichen zum Einlenken. Er liess über Boliviens Präsidenten Evo Morales signalisieren, dass Venezuela seine Kandidatur zu Gunsten von Bolivien zurückziehen würde.

Dagegen betonte Guatemala in einer am Mittwoch in New York verbreiteten Erklärung, es denke nicht ans Aufgeben. Guatemala «sieht noch keinen Grund dafür, seine Kandidatur zurückzuziehen», hiess es in dem Dokument.

Für den Donnerstag war ein Treffen des venezolanischen Aussenministers Nicolas Maduro mit seinem Kollegen Gert Rosenthal am UNO-Hauptsitz in New York geplant.

(fest/sda)

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