Nobless ist wieder zurück
Fünfter Cup-Triumph von Pius Schwizer
publiziert: Samstag, 21. Jul 2012 / 22:49 Uhr
Pius Schwizer triumphiert mit Nobless in Ascona. (Archivbild)
Pius Schwizer triumphiert mit Nobless in Ascona. (Archivbild)

Überlegen hat Pius Schwizer am CSI Ascona den Mercedes Schweizer Cupfinal der Springreiter gewonnen. Mit der wieder genesenen Schimmelstute Nobless verwies der Olympiareiter Martin Fuchs/Karin CH und Beat Röthlisberger/Lennox Luis auf die weiteren Podestränge.

«Nobless ist wieder zurück», freute sich Pius Schwizer über seinen fünften Cup-Triumph nach 1998, 2002, 2003 und 2009. «Fast zwei Jahre war die Stute, die ich so gerne mag, verletzt. Ich habe sie nach einer Zerrung am Fesselträger anlässlich des Weltcupspringens 2010 in Stuttgart behutsam während vier Monaten wieder aufgebaut. Die Geduld hat sich gelohnt.»

Schwizer war mit der locker und federleicht springenden 14-jährigen Holsteiner-Stute, mit der er 2008 in Hongkong Olympia-Bronze mit der Schweizer Equipe gewonnen hat, bereits im ersten Umgang des Top-Ten-Finals in Ascona der schnellste. «Ich wollte das Springen gewinnen und habe schon in der ersten Runde forciert. Denn ich weiss, dass auch Martin Fuchs sehr schnell sein kann.»

Der 20-jährige Bietenholzer, der stilistisch Fortschritte erzielt hat und im August an der EM der Jungen Reiter in Österreich erneut nach Medaillen trachtet, blieb auch im zweiten Umgang ohne Abwurf, wies im Ziel im Sattel de bereits 17-jährigen Karin CH einen Rückstand von 2,3 Sekunden auf. Als hervorragender Dritter verblüffte der Berner Beat Röthlisberger, der Cupsieger von 2000, mit seinem erst achtjährigen Wallach Lennox Luis. Dieser Schimmel, so waren sich die 3000 Zuschauer im attraktiven Cupfinal unter Flutlicht einig, besitzt Potenzial und steht erst am Anfang seiner Springkarriere.

Drei Nuller in der ersten Runde

Neben Schwizer und Fuchs vermochte im ersten Umgang mit 12 Hindernissen und 15 Sprüngen auch Eveline Bussmann aus Ersigen zu überzeugen. Die Amazone, die Anfang Jahr Mutter wurde, kam mit ihrer Inländer-Stute Oceane de la Taille ohne Abwurf ins Ziel. In der verkürzten zweiten Passage scheiterte die Berner Tierärztin aber zweimal und fiel auf Rang sieben zurück. Der Mercedes Schweizer Cupfinal, der seit 1979 ausgetragen wird, war mit 30'000 Franken dotiert. Pius Schwizer erhielt ein Sieggeld von 6000 Franken.

Da Silva weiter in Hochform

Die sportlich hochstehenste Prüfung des Samstags wurde eine Beute von Arthur da Silva mit La Toya. Mit der inzwischen 17-jährigen Belgien-Stute des Tessiner Besitzers Adolfo Juri hat Markus Fuchs 2004 den Grossen Preis von Ascona gewonnen. «La Toya ist noch immer frisch und schnell», meinte der brasilianisch-schweizerische Doppelbürger, der jüngst schon am CSIO Falsterbo ein Springen der Grossen Tour gewonnen hat. Die schnellste Zeit allerdings liess sich Pius Schwizer mit Powerplay stoppen. Doch der achtjährige Holsteiner Wallach von Besitzer Max Hauri liess eine Stange in den Sand des Aerodromo-Reitstadions plumpsen.

(bg/Si)

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