Für Alarm bei Kindesentführungen
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2008 / 21:28 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 9. Jul 2008 / 22:45 Uhr

Bern - Die Schweiz soll ein Alarmsystem für Fälle von Kindesentführungen einführen. Die Stiftung für die Auffindung von vermissten Kindern (FREDI) hat bei der Bundeskanzlei eine Petition mit 32'500 Unterschriften eingereicht.

Vorbilder sind die USA, Kanada und Frankreich.
Vorbilder sind die USA, Kanada und Frankreich.
5 Meldungen im Zusammenhang
Die Bittschrift aus der Romandie unterstützt zwei Motionen der eidgenössischen Räte. Diese verlangen, dass verschwundene, mutmasslich entführte Kinder mit einem neuen Alarmsystem möglichst rasch gefunden werden können.

Der Bundesrat wird einerseits beauftragt, ein MMS-Alarmsystem einzurichten. Später soll ein Dispositiv für einen Entführungsalarm dazukommen. Vorbilder sind hier die USA, Kanada und Frankreich.

Zustimmung des Bundesrats

Meldungen über entführte Kinder sollen sofort, systematisch und in grosser Zahl verbreitet werden können, etwa in den elektronischen Medien, auf Plakaten an Autobahnen sowie mit Durchsagen an Bahnhöfen und Flughäfen.

Ausgelöst wurden die beiden Vorstösse der nationalrätlichen Rechtskommission durch die Entführung der fünfeinhalbjährigen Ylenia in Appenzell am 31. Juli 2007. Der Bundesrat hatte die Motionen ebenfalls zur Annahme empfohlen.

(ht/sda)

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