Für FDP-Ständerätin Beerli ist Zauberformel nicht sakrosankt
publiziert: Samstag, 6. Sep 2003 / 13:03 Uhr

Bern - Für die Berner FDP-Ständerätin Christine Beerli ist die Zauberformel nicht sakrosankt. Die Politikerin, die bei den eidgenössischen Wahlen vom Herbst nicht mehr antritt, hat sich noch nicht entschieden, ob sie für den Bundesrat kandidiert.

Christine Beerli hat sich noch nicht für eine Kandidatur entschieden.
Christine Beerli hat sich noch nicht für eine Kandidatur entschieden.
Man dürfe die Zauberformel nicht mit der Konkordanz verwechseln, sagte Beerli in einem Interview in der in der Neuen Luzerner Zeitung. Sie sei stets für die Konkordanz eingetreten, die alle grossen, referendumsfähigen Gruppierungen in die Regierungsverantwortung einbinde - und zwar auf lange Sicht.

Das bedingt natürlich, dass man bei der Besetzung des Bundesrates der Stärke einer Partei Rechnung trägt, sagte die Ständerätin. Daher müsse sich die Zauberformel langfristig den Stärkeverhältnissen anpassen. Ob sie selbst nach Kaspar Villigers Rücktritt in den Bundesrat einziehen will, liess sie noch offen.

Sie werde sich wie die anderen möglichen Kandidatinnen und Kandidaten nach Villigers Rücktrittserklärung entscheiden müssen: Wann genau das sein wird, weiss ich nicht, sagte Beerli. Sie müsse mit sich selber ins Reine kommen, ob sie in den nächsten Jahren im nicht nur immer angenehmen Rampenlicht stehen möchte.

Ihren Entscheid macht Beerli auch von der Partei abhängig. Sie müsse von der FDP getragen werden, auf eidgenössischer und kantonaler Ebene sowie von der Frauengruppe. Die Frage, ob eine Frau oder ein Mann gewählt werden soll, sei ein Kriterium unter vielen.

(rr/sda)

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