Für ein flexibles AHV-Alter
publiziert: Montag, 9. Mai 2005 / 15:16 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Mai 2005 / 16:14 Uhr

Bern - Die Initiative für ein flexibles AVH-Alter ab 62 wird lanciert. Dies haben die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SBG) in Bern beschlossen.

Kongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB). Bild:Archiv
Kongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB). Bild:Archiv
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Der Gewerkschaftsbund nimmt damit ein altes Anliegen wieder auf.

Die Initiative sieht vor, dass ab 62 Jahren eine volle AHV-Rente bezogen werden kann, wenn eine Erwerbstätigkeit aufgegeben wurde.

Schrittweise Pensionierung

Möglich sein soll auch eine schrittweise Pensionierung. Die Delegierten sprachen sich ebenfalls dafür aus, dass bei hohen Einkommen die Frührente gekürzt werden kann.

Bereits im Zusammenhang mit der gescheiterten 11. AHV-Revision hatte sich der SGB für ein uneingeschränktes flexibles Rentenalter stark gemacht.

Entsprechend bekämpfte der Gewerkschaftsbund mit der übrigen Linken die Vorlage und blieb am 16. Mai an der Urne siegreich.

Die 11. AHV-Revision sah ein ordentliches Rentenalter von 65 Jahren für Männer wie Frauen vor.

Überbrückungsrente

Eine halbe Rente hätte ab 59 Jahren und eine ganze Rente ab 62 Jahren vorbezogen werden können. Dabei wären aber die Renten lebenslänglich gekürzt worden.

Auch die jüngsten Ideen des Bundesrats fielen beim SGB durch. Die Landesregierung hatte Ende Februar eine Überbrückungsrente für Leute vorgeschlagen, die nicht bis zum 65. Altersjahr arbeiten können.

Erhöhung des Rentenalters

Demgegenüber stehen Vorschläge bürgerlicher Seite, das Rentenalter zu erhöhen. Bundesrat Pascal Couchepin hatte im Mai 2003 eine Erhöhung auf 67 Jahre angedacht.

Die SVP stellte eine Erhöhung auf 68 Jahre zur Diskussion und der Arbeitgeberverband plädierte im letzten November für das Rentenalter 66.

(kst/sda)

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