
Die Frage der Woche lautet: Privater und öffentlicher Verkehr wird laut Bundesrat teurer. Längst fällige Kurskorrektur oder Fehlentwicklung? Heute der Beitrag von Lukas Reimann, SVP-Nationalrat und Mitglied der Rechtskommission des Nationalrates.
Keine Abzocke der Bahnfahrer
In den vergangenen Jahren wurden die Billet-Preise der SBB laufend erhöht. Immer mehr Menschen können oder wollen sich Bahnfahrten zu solchen Preisen nicht mehr leisten. Dies ist nicht nur ökologisch Unsinn. Auch ökonomisch ist dieses Vorgehen fragwürdig. Die SBB haben faktisch ein Monopol. Die Kosten einfach immer auf die Kunden abzuwälzen ist da einfach. Doch es gibt kein Abo auf Preiserhöhungen! Vielmehr müsste beispielsweise in der Führungsetage und beim Management gespart werden, statt alles auf die Bahnfahrer abzuwälzen. Für zukünftige Investitionen sind auch andere Finanzierungsmodelle mit einzubeziehen. Die Kostenstrukturen der SBB sind einem internationalen Benchmark zu unterziehen.
Die Kompetenz der Preisgestaltung im öffentlichen Verkehr liegt nach geltender Gesetzgebung bei den Transportunternehmen. Der Preisüberwacher hat bei missbräuchlichen Preisen von marktmächtigen Unternehmen eine Interventionsmöglichkeit. Er kann missbräuchliche Preise mittels einvernehmlicher Regelung oder Verfügung herabsetzen. Dies wurde verpasst. Deshalb besteht Handlungsbedarf für einen Eingriff des Bundes: Mittels Ergänzung von Art. 9 des Transportgesetzes sollte der SBB während 10 Jahren die Erhöhung der Billet-Preise im Personenverkehr untersagt werden. Gleichzeitig sind die Kostenstrukturen der SBB einem internationalen Benchmark (vergleichende Analyse) zu unterziehen.
Keine Abzocke der Autofahrer
Klar ist auch, dass die Kosten nicht noch stärker auf die Autofahrer abgewälzt werden dürfen! Das Nationalstrassennetz wurde vor über 50 Jahren geplant. Seither werden dem Automobilisten über Zuschläge auf den Treibstoff die finanziellen Mittel zu dessen Bau und Unterhalt abgenommen. Obschon das Netz entgegen der zahlreichen Versprechungen immer noch nicht fertiggestellt ist und sich seit Jahren Engpässe abzeichnen, die die Funktionalität dieses Rückgrates der schweizerischen Mobilität massiv einschränken, wurden immer mehr der ursprünglich als zweckgebunden erhobenen Mittel für Projekte des Schienenverkehrs eingesetzt. Aufgrund der heute bestehenden Querfinanzierung des öffentlichen Verkehrs, der massiven Verletzung des Verursacherprinzips und der bisherigen Erfahrungen bezüglich des Umgangs mit den zweckgebundenen Abgaben auf Treibstoffen geht es nicht an, dass nun die Autofahrer noch stärker belastet werden. Insbesondere für das Gewerbe und die auf den Individualverkehr angewiesenen Betriebe wären die vorgeschlagenen Aufschläge ruinös und würden tausende Arbeitsplätze vernichten.
Offene und transparente Diskussion erforderlich
Es braucht eine offene Diskussion um die transparente sowie verursachergerechte Finanzierung aller Verkehrsträger, die auch der Transportleistung und dem Nutzen der einzelnen Systeme angemessen Rechnung trägt. Die einzelnen Projekte sind auf Kosten und Nutzen genau zu überprüfen. Sinnlose Projekte kamen aufgrund von Lobbyisten in den Katalog, während wichtige Projekte auf Eis gelegt werden. Das ist falsch.
Personenfreizügigkeit und EU-Transit als Kostentreiber
Auch das Ausland hat zu bezahlen! Erstaunlich ist, dass ausgerechnet ausländische Automobilisten und insbesondere der internationale Schwerverkehr von den vorgeschlagenen Preiserhöhungen verschont bleiben sollen. Beim Landverkehrsabkommen im Rahmen der Bilateralen Verträge I mit der EU wurde die Schweiz brutal über den Tisch gezogen. Wir haben nicht den EU-Transitverkehr zu finanzieren und deshalb sind hier umgehend Neuverhandlungen anzustreben.
Das zusätzliche Verkehrsaufkommen der vergangenen Jahre auf der Strasse und auf der Schiene hängt direkt mit dem starken Bevölkerungswachstum zusammen. 300‘000 Einwohner mehr sind auch zusätzliche 300‘000 Auto- und Bahnfahrer. Das Wachstum wurde durch unkontrollierte Einwanderung mittels Personenfreizügigkeit getrieben. Die Bundesämter kalkulieren bereits mit über 10 Millionen Einwohnern. Statt die Verkehrsinfrastruktur für Milliarden auf solche Kapazitäten auszubauen, müsste auch einmal offen und ehrlich über die Grenzen der Einwanderung diskutiert werden. Die Schweiz zählt zu den am dichtesten besiedelten Gebieten weltweit und stösst an ihre tragbaren Grenzen, nicht nur in der Verkehrspolitik. Die Lebensqualität leidet.
(Lukas Reimann/news.ch)
Es wird sicher eine Förderung der "Nahzonen-Agglomeration" brauchen, aber man muss auch wieder damit beginnen, die Ausgaben vielleicht wieder mehr in diese Richtung zu lenken und weniger in ein veraltetes und völlig unbrauchbares Sozialsystem oder zu höhe Kosten bei der öffentlichen Hand. Aber das sind Themen, die rührt niemand an, da holt man keine Wähler.
Wow!!
Hat die SVP endlich gemerkt dass ihre Wählerschaft nicht mehr nur aus Autofahrern besteht :)
Ansonsten muss ich sagen, hat Reimann so ziemlich mit allem Recht was er da schreibt.
Nur Lösungsvorschläge vermisst man wieder mal.
Die scheinbar unbegrenzte Einwanderung ist ein grosser Faktor im bald anstehenden Verkehrskollaps.
Unsere Politik von Links nach Rechts tut nichts dagegen im Namen der Marktwirtschaft und der Angstkeulen die kräftig geschwungen werden, wir würden ja sofort untergehen, sollte die Einwanderung beschränkt werden und so bla...
Ich befürchte, nein bin sogar sicher, dass in unbestimmter Zeit eine Initative kommt, die einen Einwanderungsstopp will, und die Chancen zur Annahme stünden wahrscheinlich schon heute nicht schlecht.
Leuthard hat (wieder einmal) sehr schlecht kommuniziert. Ihre Vorschläge haben sehr hohe Wellen geschlagen (vor allem Negative).
Speziell der schon geradezu Mittelstandsverachtende Vorschlag zur Beschränkung der Steuerabzüge für Mobilität war nur dumm.
Darbellay sagt, Leuthard seie ehrlich. Ich sage Leuthard sorgt mit solchen Aussagen dafür, dass die CVP bei den Wahlen noch schlechter abschneiden wird als eh schon befürchtet.
Leuenberger hat so einiges verschlafen in den letzten Jahren, aber Leuthard versucht es nun mit dem Holzhammer zu flicken auf die übliche bürgerliche Tour von "der Mittelstand solls bezahlen, um die Problemlösung kümmern wir uns dann später".
11:09
Neues Rowling-Buch erscheint am 27. September11:04
Stéphane Rossini tritt nicht mehr als SP-Vizepräsident an10:46
Britney Spears verliess wütend das Studio10:43
Drewes Nummer 3 hinter Benaglio10:42
27'000 Mitarbeiter werden bei Hewlett-Packard entlassen10:24
Bergungsarbeiten im Kandertal fortgesetzt10:21
Rena-Kapitän muss wegen Havarie sieben Monate in Haft10:21
Valencia verpflichtet Pereira10:09
François Hollande besucht Afghanistan10:04
Swissgrid sieht politischen Handlungsbedarf bei Stromnetzausbau09:59
Beschäftigung wächst in der Schweiz- Letzte Meldungen
- Freie Stellen aus den Berufsgruppen Administration, HR, Consulting, CEO, Automechanik, -diagnostik, Chauffeure, Zugführer
- Kaufmann/-frau für Bettendisposition
Was müssen Sie tun? Sie organisieren und planen die tägliche Bettenbelegung aller stationären... Weiter - Brückenkranführer/in
Referenz: 470146206759 Was müssen Sie tun? Sie sind auf Turmdrehkranen tätig, und sind dafür... Weiter - Sachbearbeiter/in Administration / Projekte 80-100%
Was müssen Sie tun? Als grosse Unterstützung für die Bereichsleitung und der Leiterin für Finanzen,... Weiter - Kranführer/in
Referenz: 457146206804 Was müssen Sie tun? Sie bedienen auf Baustellen Turmdrehkrane oder... Weiter - Dynamische Rezeptionist/in
Kelly Services (Schweiz) AG ist eines der weltweit führenden Personalvermittlungsunternehmen. Durch... Weiter - Automechaniker/in
Referenz: 210146206731 Ihre Aufgaben umfassen: Einsatz verschiedener Geräte Reinigen der einzelnen... Weiter - Assistentin Personalberaterin Medical
Ihre Aufgaben : - Sämtliche adm. Arbeiten wie Dossierversand, Verträge und Zeugnisse ausstellen,... Weiter - Chauffeur/in Kategorie C
Referenz: 477146206707 Aufgaben: Sie erledigen Transporte und eventuell Kranarbeiten in der ganzen... Weiter - Sie sind der Joker bei Joker.
Ihre Aufgaben Vermittlung von Temporär- und Dauerstellen im kaufmännischen, technischen,... Weiter - Lastwagen-Mechaniker
Ihre Aufgaben: ausführen von Reparaturaufträgen und Revisionen installieren von Zusatzgeräten... Weiter - Über 20'000 weitere freie Stellen aus allen Berufsgruppen und Fachbereichen.

Internetpräsenz aufbauen?
www.erstaunlich.ch www.rechtskommission.org www.verletzung.at www.landverkehrsabkommen.com www.transportgesetzes.ch www.eisenbahnnetzes.org www.bevoelkerungswachstum.at www.verkehrsinfrastruktur.com www.schwerverkehr.ch www.verursacherprinzips.org www.finanzierung.at
Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen!

| wetter.ch | ||||||||
| FR | SA | SO | MO | DI | MI | |||
| Zürich | 10°C | 18°C | ||||||
| Basel | 11°C | 18°C | ||||||
| St.Gallen | 12°C | 20°C | ||||||
| Bern | 11°C | 23°C | ||||||
| Luzern | 13°C | 23°C | ||||||
| Genf | 13°C | 25°C | ||||||
| Bellinzona | 14°C | 23°C | ||||||
| mehr Wetter von über 6000 Orten | ||||||||
- Drewes Nummer 3 hinter Benaglio
- Valencia verpflichtet Pereira
- FIFA testet Torlinien-Technik am 2. Juni
- Aufsteiger der Woche: Tödliches Podest
- Russland an der EM ohne Schischkin
- FC Zürich mit schwarzen Zahlen
- Dragovic tritt an FCB-Meisterfeier gegen Bundesrat Maurer nach
- FCZ holt Mario Gavranovic
- Nati gegen Deutschland mit elf Legionären?
- Puel zurück an die Côte d'Azur
- Montandon bleibt in St. Gallen
- Mehr Fussball-Meldungen
- Wie weit geht die Glaubensfreiheit?
- Neues Führungsduo
- Als die Welt noch eine Scheibe war
- Aus unserer Serie «Berühmte Messfehler der Menschheitsgeschichte»
- Europäisches Stiersein
- Europäischer Klimabericht
- Auf Kollisionskurs
- Da steht ein Tor auf dem Platz
- Tsch, tsch
- Waschechte Schweiz
- Die Schweizer Infrastruktur freut sich auf den achtmillionsten Einwohner
- Mehr Satire
- 27'000 Mitarbeiter werden bei Hewlett-Packard entlassen
- Swissgrid sieht politischen Handlungsbedarf bei Stromnetzausbau
- Beschäftigung wächst in der Schweiz
- Beilegung eines US-Rechtsstreites kostet Syngenta 105 Mio. Dollar
- Respol bestätigt Ölfeld vor Rio de Janeiro
- Valiant schluckt Finma-Rüge
- Sonnenenergie laut Swissolar im Aufwind
- Swiss erhöht die Ticketpreise für Europa
- Lohnschere 2011 etwas weniger gespreizt
- Swisslos erwirtschaftet Rekordgewinn von 354 Millionen Franken
- Allianz Suisse steigert Gewinn im ersten Quartal
- Weitere Wirtschaftsmeldungen
- Swissgrid sieht politischen Handlungsbedarf bei Stromnetzausbau
- Solar Impulse landet nach erster Etappe planmässig in Madrid
- Sonnenenergie laut Swissolar im Aufwind
- Solar Impulse startet zum interkontinentalen Flug
- Die Klima- und Nachhaltigkeitsdebatte braucht nachhaltigen Schub
- Dank Emissionshandel Ausstoss von Treibhausgasen 2011 gesunken
- Solarskilift Tenna erhält Umweltpreis
- Umwelt-Klo spült mit 0,2 Liter
- ElCom senkt Entschädigung für Wasserkraftwerke der Romande Energie
- PlanetSolar am Ziel
- Sauber-Team ist klimaneutral
- Letzte Meldungen
- Apple-Boss Cook verdient am meisten in USA
- Mobile Schadsoftware wird immer raffinierter
- Wenig User bezahlen für Apps
- Google Maps fliegt bei iOS raus
- Smartphones verdrängen Handys
- Sammelklage gegen Apple zugelassen
- Neues MacBook Pro mit Retina-Display?
- Little Printer für Android und iPhone
- Updates für WhatsApp und den Adobe Flash-Player
- Stromverbrauch durch Internet übersteigt Produktion eines AKW
- WhatsApp Sniffer spioniert private Handy-Chats aus
- Letzte Meldungen


























































