Fürsorgeabhängige verkauft kiloweise Kokain
publiziert: Mittwoch, 28. Mai 2008 / 21:45 Uhr

Zürich - Wegen Handels mit Kokain und Sozialhilfebetrugs muss eine 47-jährige Frau ins Gefängnis. Das Bezirksgericht Zürich hat die Bezügerin von Fürsorgegeldern zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt.

Nach eigenen Angaben wusste die Verurteilte nicht über die Gefährlichkeit von Kokain Bescheid.
Nach eigenen Angaben wusste die Verurteilte nicht über die Gefährlichkeit von Kokain Bescheid.
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Es sei erschreckend, dass eine Mutter von zwei Kindern im grossen Stil mit Kokain handle, erklärte der Gerichtsvorsitzende anlässlich der Urteilseröffnung. Das Gericht, das in weiten Teilen der Anklage folgte, sprach von einem sehr schweren Verschulden.

Die aus Ghana stammende Schweizerin zeigte sich in den meisten Punkten geständig. Sie sagte jedoch, sie habe um die Gefährlichkeit der harten Droge nicht gewusst.

Laut dem Urteil verkaufte sie die über drei Kilo Kokain zwischen Dezember 2005 und November 2006. In einem einzigen Monate erzielte sie einen Gewinn von über 155'000 Franken mit dem sie in Ghana eine Liegenschaft erworben haben soll, was sie vor Gericht bestritt.

Fürsorgegelder kassiert

Gleichzeitig kassierte die Angeklagte in der Stadt Zürich Fürsorgegelder in Höhe von 36'000 Franken. Ihre Verteidigerin verlangte erfolglos einen Freispruch vom Vorwurf des Sozialhilfebetrugs.

Ihre Mandantin verstehe kein Deutsch und könne weder lesen noch schreiben. Sie sei davon ausgegangen, dass sie Anspruch auf die Sozialgelder habe.

Die Verurteilte sitzt seit ihrer Verhaftung im letzten September im Gefängnis. Ihre beiden Kinder im Alter von 11 und 14 Jahren leben bei ihrer Schwester in Westafrika.

(bert/sda)

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