Fürstentum sorgt für Expo-Premiere
publiziert: Samstag, 21. Sep 2002 / 15:58 Uhr

Biel - Einen Monat vor dem Ende der Expo.02 hat das Fürstentum Liechtenstein auf der Arteplage in Biel für eine Premiere gesorgt: Das Ländle ist der einzige ausländische Staat, der einen Sondertag an der Landesausstellung gestaltete.

Rund 850 Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner waren in einem Sonderzug nach Biel gefahren, wo sie vom Hausherrn, dem Bieler Stadtpräsidenten Hans Stöckli, auf der Arteplage freudig begrüsst wurden.

Fürst Hans-Adam II. sowie die Regierung mit Regierungschef Otmar Hasler an der Spitze waren ebenso nach Biel gereist wie Regierungsvertreter der Nachbarkantone St. Gallen und Graubünden als Gäste Liechtensteins. Stadtpräsident Stöckli wusste wohl um den schwelenden Verfassungsstreit im Ländle, als er dem Monarchen spontan Asyl in Biel anbot.

Hans-Adam II., der im Verlaufe der Auseinandersetzung um die Verfassungrevision wiederholt gedroht hatte, nach Wien umzusiedeln, lehnte das Angebot jedoch dankend ab.

Bundespräsident Kaspar Villiger hob die langjährigen guten Beziehungen der beiden Staaten hervor. Liechtenstein und die Schweiz hätten im Kleinen ein Stück europäische Integrationsgeschichte geschrieben und vorgelebt.

Im Übrigen sei es in seiner Laufbahn als Bundesrat der erste Staatsbesuch, bei dem auch gleich das Volk mitgekommen sei, scherzte ein gut aufgelegter Bundespräsident.

Der Liechtenstein-Tag in Biel stand unter dem Motto klein aber fein. Hunderte von kleinen rot-blauen Fahnen mit Krone waren überall auf der Arteplage zu sehen. Höhepunkt des Auftritts war die eigens für die Expo geschaffene einstündige Bühnen-Revue Die Liechtensteiner Botschaft.

Es versteht sich, dass am Liechtenstein-Tag die Briefmarken auf der Bieler Arteplage nicht fehlen durften. Am Liechtensteiner Markt konnten sich Besucherinnen und Besucher mit Produkten aus dem Fürstentum verköstigen. Zu Stande gekommen war der Liechtenstein-Tag an der Expo.02 auf Initiative des Schweizer Vereins in Liechtenstein.

(sda)

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