Furcht vor Schläfern in Spanien hält an
publiziert: Mittwoch, 7. Apr 2004 / 18:50 Uhr

Madrid - Die spanische Polizei hat vor neuen Terroranschlägen gewarnt. Die Gefahr sei nach der Zerschlagung der radikalislamischen Terrorzelle des 11. März und den jüngsten Festnahmen keinesfalls gebannt, warnten Antiterror-Experten.

Droht den Spaniern ein zweites Madrid?
Droht den Spaniern ein zweites Madrid?
Der kollektive Selbstmord der mutmasslichen Attentäter am vergangenen Wochenende könnte die in dem Land vermuteten Schläfer aktiviert haben, mahnten die Fachleute. Sie befürchten, dass diese nun den Heiligen Krieg ihrer getöteten Glaubensbrüder fortsetzen wollten.

Die Zahl der Festnahmen stieg auf 27. Nahe Toledo wurde ein Marokkaner gefasst, der Verbindungen zu zwei bereits inhaftierten Verdächtigen gehabt haben soll.

Gerichtsmediziner bestätigten, dass sich insgesamt sieben mutmassliche Extremisten am Samstag in ihrer Wohnung im Madrider Vorort Leganés in die Luft gesprengt haben. Dies habe die Untersuchung weiterer Leichenteile ergeben.

Vier von ihnen wurden bereits identifiziert, darunter der mutmassliche Drahtzieher, der Tunesier Sarkane Ben Abdelmajid (35). Aus sichergestellten Unterlagen gehe zudem hervor, dass die Terroristen bereits einen weiteren verheerenden Anschlag in Madrid geplant hatten, vermutlich am Gründonnerstag oder Karfreitag. Ziel sei möglicherweise eine der zahlreichen Osterprozessionen gewesen.

Die Polizei weitete deshalb die Fahndung nach vermutlich drei flüchtigen Komplizen aus. Tausende Beamte durchkämmten den Süden der Hauptstadt und mehrere Vororte auf der Suche nach einer Wohnung, in der diese sich versteckt halten sollen.

Bei den Ermittlungen wurde zudem eine Verbindung nach Ibiza festgestellt, wie die Presse berichtete. Der bei der Explosion am Samstag ums Leben gekommene Chef der Bombenleger und Nummer zwei der Terrorzelle, der Marokkaner Jamal Ahmida alias Der Chinese (33), sei eine Woche vor dem Blutbad auf die Ferieninsel gereist und auch in Palma de Mallorca gewesen.

(tr/sda)

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