Fussball: 2935 Tage nach Türkyilmaz
publiziert: Montag, 21. Jun 2004 / 23:34 Uhr

Exakt 2935 Tage hatte die Schweiz auf den nächsten EM-Treffer seit dem 1:1-Ausgleich von Kubilay Türkyilmaz am 8. Juni 1996 in England warten müssen. Mit Johan Vonlanthen gelang er ausgerechnet dem jüngsten Spieler auf dem Platz, der überraschend für den ältesten Schweizer Feldspieler Stéphane Chapuisat in die Stammformation gerückt war.

Kubilay Türkyilmaz (l.) ist als letzter Endrunden-Torschütze abgelöst worden.
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Kuhn war über seinen Schatten gesprungen und beliess den 103-fachen Internationalen in seinem Abschiedsspiel bis kurz vor Schluss auf der Ersatzbank.

Köbi Kuhn hatte gegenüber dem England-Spiel (0:3) vier weitere Änderungen vorgenommen. Erwartet worden war die Ersetzung des gesperrten Aussenverteidigers Bernt Haas durch Stéphane Henchoz. Johann Vogel kehrte auf Kosten von Fabio Celestini ins defensive Mittelfeld zurück, und Ricardo Cabanas rückte für Benjamin Huggel auf die rechte Aussenbahn. Daniel Gygax´ Einsatz von Beginn weg war erst durch die kurzfristige Suspendierung von Alex Frei möglich geworden.

Frankreichs Systemwechsel belohnt

Im Team des Gegners ist es gar zum angekündigten Systemwechsel gekommen. Trainer Santini beorderte Zidane ins Zentrum hinter die beiden Sturmspitzen Henry und Trezeguet. Er bekam damit mehr Einfluss auf das Spiel und ermöglichte Henry auf der Flanke mehr Platz.

Die beiden Starspieler erzielten denn auch alle drei Treffer der Franzosen, was Santinis Umdisposition auf der ganzen Linie Recht gab. Der Trainer hatte sich jedoch erst vom Spielerrat zu diesem Systemwechsel überreden lassen.

Spuck-Affäre ohne Folgen

Die Schweizer blieben dagegen ihrer Linie treu, spielten mit dem gewohnten 4-3-1-2-System und liessen sich nicht auf eine Abwehrschlacht und Konterspiel ein. Sie stellten die Franzosen damit vor etwelche Probleme, wahrscheinlich hatten diese erneut einen ultradefensiven Gegner erwartet.

Die Schweizer lieferten 75 Minute lang ihre beste Dabietung an dieser Endrunde ab und reisen hocherhobenen Hauptes nach Hause zurück. Auch die massiv gestörte Vorbereitung durch die Spuck-Affäre um Alex Frei hatte sie nicht verunsichert. Vielleicht war es gar dieser Vorfall, der die richtige Einstellung erzeugte.

Hakan Yakin enttäuschte

Herausragend im Schweizer Team waren neben dem einzigen Torschützen einmal mehr die beiden Mittelverteidiger Murat Yakin und Patrick Müller, Christoph Spycher trotz seinem Fehler beim 0:1, Raphaël Wicky auf der linken Aussenbahn und Ricardo Cabanas auf der anderen Seite.

Überhaupt nicht auf Touren kam dafür Hakan Yakin als Schweizer Spielmacher. Er wurde nach einer Stunde durch Benjamin Huggel ersetzt. Auch Stéphane Henchoz vermochte seine fehlende Spielpraxis auf der für ihn ungewohnten Position nie zu verbergen. Der Liverpool-Verteidiger wirkte unmotiviert und oftmals deroutiert.

(rp/Si)

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