Fussball: Blatter gegen WM-Aufstockung
publiziert: Montag, 19. Mai 2003 / 17:13 Uhr

FIFA-Präsident Joseph Blatter sprach sich am Montag anlässlich des 7. Swiss Press Day in Zürich erneut skeptisch gegenüber einer Aufstockung des WM-Teilnehmerfeldes von 32 auf 36 Mannschaften aus. Der Entscheid fällt am 28. Juni in Paris.

Josef Blatter schaut kritisch auf den neuen WM-Modus.
Josef Blatter schaut kritisch auf den neuen WM-Modus.
"Zuschauer und Teilnehmer verlangen einen transparenten Modus und wollen nicht bis zum Schluss im Ungewissen sein", sagte Blatter gegenüber den Schweizer Journalisten. Mit den aktuell 32 teilnehmenden Mannschaften sei der weitere Verlauf des Turniers mit allfälligen K.o.-Runden für jedermann leicht ersichtlich. Die Organisatoren hatten früher schon Probleme gehabt, als 24 Teams teilnahmen und es in der zweiten Turnierphase zum unsäglichen Phantomspiel zwischen Deutschland und Österreich gekommen war. Bei 36 Mannschaften würden sich unter anderem Schwierigkeiten ergeben, die letzten, entscheidenden Gruppenspiele zeitgleich anzusetzen.

Das FIFA-Exekutivkomitee hatte sich am 3. Mai überraschend für eine mögliche Aufstockung ausgesprochen, nachdem der südamerikanische Kontinentalverband einen entsprechenden Antrag eingereicht hatte. Der endgültige Entscheid wird am 28. Juni in Paris gefällt.

Blatter und Generalsekretär Urs Linsi nahmen am informellen Meeting mit den Journalisten Stellung zu vielen weiteren Themen. Das lange Zeit äusserst gespannte Verhältnis zum europäischen Verband UEFA habe sich in letzter Zeit dank intensivierten Kontakten spürbar verbessert. Beim Vorstellen der neuen Organistionsstruktur der FIFA gab Linsi bekannt, dass bis Ende Mai zwei Leiter der Divisionen Entwicklung und Wettbewerbe sowie bis am 17. Juni der Leiter der Division Business und ein Leiter Fernsehen evaluiert werden. Die Verantwortlichen der FIFA-Projekte GOAL und FAP (Finanzielle Unterstützungsprogramme), Urs Zanetti und Jürg Nepfer, orientierten im weiteren über 160 laufende Unterstützungsprojekte in 158 verschiedenen Ländern. Für die Periode 2003 bis 2006 hat die FIFA dafür einen Drittel ihrer Ausgaben, rund 606 Millionen Franken, budgetiert.

(rr/sda)

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