Fussball: Christian Gross bleibt beim FC Basel
publiziert: Montag, 2. Jun 2003 / 22:53 Uhr

Christian Gross (48) bleibt Trainer des FC Basel. Der Zürcher, der Montagabend zum Trainer des Jahres gewählt wurde, verlängerte seinen Vertrag mit dem Cupsieger bis am 30. Juni 2006. Gross war zuletzt in engem Kontakt mit Schalke 04 gestanden.

Christian Gross bleibt in Basel Trainer.
Christian Gross bleibt in Basel Trainer.
Gross ist der Verlockung Bundesliga -- wohin er bereits vor zwei Jahren (zum HSV) sowie vor sechs Monaten (zu Wolfsburg) geschrieben wurde -- erneut nicht erlegen. Durch die Vertragsverlängerung (der bisherige Kontrakt wäre im Juni 2004 abgelaufen) ist Gross sogar noch enger an die Bebbi gebunden, denn eine Ausstiegsklausel sieht der neue Kontrakt nicht mehr vor. "Mit dem Verzicht auf diese Klausel wollte ich ein Zeichen setzten. Jetzt soll nicht mehr bei jeder Trainerentlassung in der Bundesliga der Name Gross gehandelt werden", erklärte er.

"Meine Arbeit in Basel ist noch nicht beendet. Ich bin sehr gerne Trainer des FCB. Mit diesem Verein sind noch weitere Ziele erreichbar", sagte Gross und fügte an, dass die Möglichkeiten in Basel noch nicht ausgereizt seien. Zudem begründete er seinen Entscheid zugunsten von Basel damit, dass ihn das klare Bekenntnis des Vereins zu seiner Person überzeugt habe.

Auch Hakan Yakin soll bleiben

FCB-CEO Roger Hegi zeigte sich erleichtert über die Vertragsverlängerung. "Wir wollten ihn unbedingt halten und gingen bis an unser Limit." Dennoch sei aber nicht der finanzielle Aspekt entscheidend gewesen. "Wir gaben Christian Gross die Zusicherung, dass die Substanz des Teams nicht nur erhalten, sondern sogar noch verbessert werde", verriet Hegi. Gross selbst hofft nun, dass der umworbenen Hakan Yakin ebenfalls am Rheinknie bleibt. "Ihn beim FCB zu halten, ist in den nächsten Wochen die wichtigste Aufgabe."

Nachdem Gross am vergangenen Freitag -- nur einen Tag vor dem letzten Meisterschaftsspiel gegen Neuchâtel Xamax -- während drei Stunden am Zürcher Flughafen mit Schalkes Manager Rudi Assauer verhandelt und eine Delegation des Bundesligisten am Montagmorgen in der Schweiz geweilt hatte, verdichteten sich die Anzeichen, Gross würde zu den Königsblauen wechseln. Der Kölner "Express" meldete den Zuzug von Gross fälschlicherweise bereits als "perfekten Deal". Doch am Montagabend um 18.00 Uhr, nur wenige Stunden bevor er zum Trainer des Jahes gewählt wurde, erteilte Gross Schalke eine Absage. "Das Interesse von Schalke war für mich eine grosse Ehre und eine ernsthafte Verlockung. Die Deutschen haben sich sehr um mich bemüht", sagte Gross. "Es war kein einfacher Entscheid, denn der FC Schalke 04 gehört zu den fünf bedeutendsten Bundesligisten."

Ein Holländer zu Schalke?

Nach der Absage von Felix Magath, der beim VfB Stuttgart bleibt, erhielt Schalke nun schon vom zweiten Wunschkandidaten einen Korb. Nun geht die Suche des Bundesliga-Siebten nach dem neuen Coach offenbar Richtung Holland. "Wir haben zwei, drei Leute auf der Liste, mit denen wir aber noch nicht gesprochen haben, weil sie noch im Spielbetrieb standen." Gehandelt werden in Deutschland die Namen von Bert van Marwijk (Feyenoord Rotterdam), Johan Neeskens (Nijmegen) und Martin Jol (Waalwijk).

(fest/Si)

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