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Fussball: Der tiefe Fall des FCZ
publiziert: Sonntag, 2. Nov 2003 / 21:26 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 28. Dez 2003 / 01:21 Uhr

Der FC Zürich kommt nicht aus dem Loch. Im Gegenteil: Es wird grösser und tiefer. Das musste auch Ivan Dal Santo miterfahren. Der Verteidiger steht nach der Niederlage gegen Wil mit seinen Kollegen auf dem letzten Tabellenplatz. Trotzdem lässt er die Kritik an der Leistung des FCZ nur bedingt gelten.

Ivan Dal Santo (Archiv) ist sich der schwierigen Situation des FC Zürich bewusst.
Ivan Dal Santo (Archiv) ist sich der schwierigen Situation des FC Zürich bewusst.
Der FC Zürich hat auf dem Bergholz 2:1 verloren. Wie sieht Ihre Spielanalyse aus?

(überlegt lange) "Wir sind 1:0 in Führung gegangen, alles war gut bis fünf Minuten vor Schluss. Dann haben wir zwei Tore erhalten, weil wir unkonzentriert waren. Die Folge waren zwei Fehler, die beide bestraft wurden. Gleichzeitig waren wir im Angriff zu wenig kaltblütig."

Aber hatte Wil in der ersten Halbzeit nicht ein deutliches Chancenplus?

"Sicher waren sie spielerisch Überlegen, aber dabei waren sie kaum gefährlich."

In der zweiten Halbzeit war die Überlegenheit noch grösser und der FCZ hat sich in die Defensive zurückgezogen.

"Anfangs hatten sie Chancen, dass stimmt. Aber danach haben wir das Spiel kontrolliert. Hätten wir unsere Konter besser gespielt, wäre es für uns gelaufen."

Ein Thema ist der Platz. Er war in einem sehr schlechten Zustand. War das ein Nachteil für den FC Zürich, der vor allem spielerisch stark ist?

"Der Platz war für beide Mannschaften gleich. Die Wiler sind diese Verhältnisse vielleicht eher gewohnt als wir, die sonst im Letzigrund spielen, wo der Platz schöner ist und unser Spiel zum tragen kommt. Aber das soll keine Ausrede sein, wir haben einfach keine überragende Leistung geboten."

Reicht dieses spielerische Element angesichts der Situation beim FCZ? Müsste nicht viel mehr der Kampf im Vordergrund stehen?

"Wir haben sicher keine Kampfmannschaft, aber heute kann man keinem Spieler einen Vorwurf machen. Alle haben füreinander gekämpft. Man kann nicht einfach einen Knopf drücken und der Kampf steht plötzlich im Vordergrund. Wir haben eben einige Spieler in der Mannschaft, die ihre Stärke im spielerischen Bereich haben. Aber wie gesagt: Heute kann man niemand eine Vorwurf deswegen machen."

Diese Niederlage ist schmerzhaft. Wie geht die Mannschaft nun damit um und wie verarbeitet man ein solches Erlebnis am schnellsten?

"Wir sind doch seit Saisonbeginn in einer schwierigen Situation. Jetzt sind alle enttäuscht und lassen den Kopf hängen. Diese Niederlage muss jeder für sich selber verarbeiten. Trotzdem müssen wir nach vorne schauen."

Der FC Zürich ist nun Tabellenletzter. Ist die Mannschaft wirklich so schlecht?

"Nein, sicher nicht. Aber was in solchen Situationen immer wieder gesagt wird, stimmt einfach. Wenn man unten steht, dann hat man die Seuche und verliert solche Spiele."

(tr/fussball.ch)

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