Fussball: EM-Qualifikation als Werbung für den Schweizer Fussball
publiziert: Sonntag, 12. Okt 2003 / 19:00 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 28. Dez 2003 / 01:05 Uhr

In Italien geniesst der Schweizer Fussball kaum Kredit und wird entsprechend nicht wahrgenommen. Doch die Qualifikation wurde auch im südlichen Nachbarland registriert, wie der Italienlegionär David Sesa bestätigt.

Der ehemaliger Nationalspieler David Sesa hat in Italien viel positives Echo auf die Schweizer EM-Qualifikation erhalten.
Der ehemaliger Nationalspieler David Sesa hat in Italien viel positives Echo auf die Schweizer EM-Qualifikation erhalten.
Die Schweiz hat sich für die EM 2004 qualifiziert. Wie beurteilen Sie diesen Erfolg?

"Er ist für den Schweizer Fussball generell wichtig. Das Team hat gut gespielt und die Qualifikation verdient. Köbi Kuhn hatte den Mut, mit jungen Spielern zu arbeiten. Dieser Erfolg ist für den Schweizer Fussball ebenso wichtig, wie die Erfolge des FC Basel in der Champions League."

Wie beurteilen Sie die Chancen der Schweizer Nationalmannschaft in Portugal?

"Die Schweiz ist sicher Aussenseiter, wie Bulgarien oder Griechenland auch. Aber das sind gute Mannschaften, die auf einem hohen, europäischen Niveau spielen. Die Ausgangslage ist ähnlich wie bei der EM 96 in England. Auch in Portugal wird die Schweiz deutlich hinter Italien, Spanien, England oder Frankreich einzustufen sein. Das hat der direkte Vergleich mit Frankreich bestätigt. Doch für die Schweizer war die Qualifikation das Ziel, alles was dazu kommt, ist ein Geschenk und eines kann der Mannschaft niemand mehr wegnehmen: Das Team hat sich in einer schweren Gruppe sicher qualifiziert."

In Italien ist der Schweizer Fussball nicht hoch angesehen. Haben Sie als Schweizer Reaktionen auf die Qualifikation erhalten?

"Ja und wie! Sie wurde sehr positiv aufgenommen und ich wurde mehrfach darauf angesprochen. Mit dem Erfolg ist die Anerkennung des Schweizer Fussballs ist Italien gestiegen. Allerdings steht nach wie vor die Serie A im Mittelpunkt des Interesses, nachdem sich der italienische Fussball von seiner Krise erholt hat."

In Italien sind kaum Schweizer Fussballer engagiert, schon gar nicht in der Serie A. Könnte diese Qualifikation das Tor in den Süden öffnen?

"Das ist gut möglich und das gilt für Spieler aus der A-Nationalmannschaft, als auch für Spieler aus der U-21. Es könnte das Gleiche passieren wie nach der EM 96, als einige Schweizer ins Ausland wechseln konnten. Nachdem man auch in Italien auf die Fortschritte im Schweizer Fussball aufmerksam geworden ist, könnte dies auch zu einem Transfer nach Italien führen."

(tr/fussball.ch)

 
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