Fussball: EM-Vergabe 2008 - Der Wahlgang in der Übersicht
publiziert: Dienstag, 10. Dez 2002 / 17:38 Uhr

(Si/APA) Nach einer abschliessenden Präsentation der sieben Bewerber am Mittwoch fällt die Entscheidung am Donnerstagmittag in Nyon in mindestens zwei Wahlgängen.

Lennart Johansson UEFA-Präsident seit 1990 aus Schweden darf erst stimmen, wenn sein Land im Rennen aus geschieden ist.
Lennart Johansson UEFA-Präsident seit 1990 aus Schweden darf erst stimmen, wenn sein Land im Rennen aus geschieden ist.
Während maximal 15 Minuten dürfen sich die sieben Bewerberkomitees am Mittwoch (ab 14.00 Uhr) im UEFA-Haus in Nyon nochmals vor dem Nationalmannschafts- und dem Exekutiv-Komitee der UEFA präsentieren. Die Präsentation erfolgt in alphabetischer Reihenfolge: Es beginnt Austria/Switzerland. Die Öffentlichkeit und alle Mitbewerber sind ausgeschlossen.

Am Donnerstag Vormittag gibt die Nationalmannschafts-Kommission ihre Empfehlung zu den sieben Bewerbungen ab. Der technische Bericht sowie die Unterstützung durch Regierung und Bevölkerung der jeweiligen Länder werden am stärksten gewichtet. Die Wertung nach Punktesystem wird dem Exekutivkomitee vorgelegt, das danach eine "short-list" erstellt: In einem ersten Wahlgang legen sich die acht der 14 stimmberechtigten Exekutivmitglieder in geheimer Wahl auf die besten zwei oder drei Kandidaturen fest.

Vorsitzender ist der Spanier Angel Maria Villar Llona, weil UEFA-Präsident Lennart Johansson als Schwede zumindest im ersten Wahlgang in den Ausstand treten muss. Neben Johansson sind vorerst auch der Türke Senes Erzik, der Norweger Per Ravn Omdal, Wjatscheslaw Koloskow aus Russland, Eggert Magnusson aus Island (unterstützt die skandinavische Bewerbung) und der Schweizer Giangiorgio Spiess nicht wahlberechtigt.

Im zweiten Wahlgang dürfen dann all jene Exekutiv-Mitglieder ebenfalls abstimmen, deren Länder aus dem Rennen gefallen sind. Die absolute Mehrheit entscheidet über die Vergabe. Sollte das unter drei Kandidaturen keine schaffen, würde diejenige mit der niedrigsten Stimmenzahl ausscheiden und ein dritter Wahlgang angesetzt. Erhalten die letzten beiden Kandidaten gleich viele Stimmen, hat der Vorsitzende die entscheidende Stimme.

Die Entscheidungsträger

Die mit einem * versehenen Mitglieder dürfen beim ersten Wahlgang nicht mitstimmen, weil sie einem Bewerberland angehören. Sobald ihr Land ausgeschieden ist, können sie wählen.

* Lennart Johansson (Schweden, 73 Jahre alt): UEFA-Präsident seit 1990, FIFA-Vizepräsident, Mitglied WM-OK 2002.

* Senes Erzik (Türkei, 60): 1. Vizepräsident seit 1994, FIFA-Exekutivmitglied, Ehrenpräsident des türkischen Verbandes, Mitglied WM-OK 2002.

* Per Ravn Omdal (Norwegen, 55): 2. Vizepräsident seit 1996, Vorsitzender FIFA-Komitee für Frauenfussball, Präsident des norwegischen Verbandes.

Angel Maria Villar Llona (Spanien, 52): 3. Vizepräsident seit 2000, FIFA-Exekutivmitglied, Präsident des spanischen Verbandes, Wahl-Vorsitzer, da als ranghöchstes Exekutivmitglied ohne Verbindung zu einer Kandidatur.

Geoffrey Thompson (England, 57): 4. Vizepräsident seit 2000, Präsident des englischen Verbandes, Mitglied WM-OK 2002.

Mathieu Sprengers (Holland, 64): Schatzmeister seit 2000, Präsident des holländischen Verbandes, Mitglied WM-OK 2002.

* Wjatscheslaw Koloskow (Russland, 61): Exekutivmitglied seit 1994, FIFA-Exekutivmitglied, Präsident des russischen Verbandes, Mitglied WM-OK 2002.

Marios Lefkaritis (Zypern, 56): Exekutivmitglied seit 1996, Ehrenpräsident des zypriotischen Verbandes.

* Eggert Magnusson (Island, 55): Exekutivmitglied seit 2002, Präsident des isländischen Verbandes.

Gerhard Mayer-Vorfelder (Deutschland, 69): Exekutivmitglied seit 2000, Präsident des deutschen Verbandes, Mitglied WM-OK 2002.

Joseph Mifsud (Malta, 52): Exekutivmitglied seit 1994, Präsident des maltesischen Verbandes.

Michel Platini (Frankreich, 47): Exekutivmitglied seit 2002, FIFA-Exekutivmitglied, Berater des FIFA-Präsidenten Blatter, Vizepräsident des französischen Verbandes.

* Giangiorgio Spiess (Schweiz, 69): Exekutivmitglied seit 1996, Vorstandsmitglied des Schweizer Verbandes.

Henri Roemer (Luxemburg, 51): Exekutivmitglied seit 2002, Präsident des Luxemburger Verbandes.

Die Nationalmannschafts-Kommission

Die Kommission erstellt am Donnerstagmorgen mittels Punktesystem eine erste Rangliste.

Lars-Aake Lagrell (Schweden/Vorsitzender) - Giancarlo Abete (Italien) - Mircea Sandu (Rumänien) - Henry Been (Holland) - Gérard Enault (Frankreich) - Frantisek Laurenc (Slowakei) - Gavriel Levi (Israel) - Wladimir Radjonow (Russland) - Horst Schmidt (Deutschland) - Noel White (England) - Rudi Zavrl (Slowenien).

(bsk/sda)

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