Fussball: Exakte Planung - auf allen Ebenen
publiziert: Donnerstag, 26. Feb 2004 / 17:45 Uhr

Der Schweizer Fussball präsentiert sich in den kommenden Monaten gleich an drei verschiedenen EM-Endrunden. Im Vorfeld überlässt die technische Abteilung des Verbandes bei der Planung der Logistik nichts dem Zufall.

Das Team von Köbi Kuhn geniesst Priorität.
Das Team von Köbi Kuhn geniesst Priorität.
Nicht ohne Stolz wiesen die Vertreter des Schweizerischen Fussball-Verbandes (SFV) an der Orientierung im noblen "Schweizerhof" in Bern darauf hin, dass sich lediglich die Verbände Italien, Deutschland, Portugal, Kroatien und Schweden mit der Organisation zweier EM-Teilnahmen befassen müssen.

Vor der A-Mannschaft steht Bernard Challandes´ U21 ab dem 28. Mai in Deutschland im Einsatz. Mitte Juli tritt mit der U19 im eigenen Land eine dritte Schweizer Auswahl auf die EM-Bühne.

Hauptaugenmerk liegt auf A-Nati

Die Hauptkapazität beansprucht fraglos die Vorbereitung der Europameisterschaft der A-Nationalmannschaft. Am 28. Mai rücken die Schweizer ins vertraute Quartier in Feusisberg ein. Unmittelbar dem Test gegen Deutschland am 2. Juni in Basel wird der SFV der UEFA die verbindliche Liste der 23 EM-Spieler einreichen. Fünf Tage und einen letzten Check-up gegen Liechtenstein in Zürich (6. Juni) später fliegen die Schweizer nach Portugal, wo sie in Obidos logieren werden.

Plangemäss wird die Mannschaft von einer offiziell 17-köpfigen Delegation begleitet -- darunter u.a. der Trainerstab, zwei Ärzte und drei Physiotherapeuten. Geleitet wird die Gruppe von Zentralpräsident Ralph Zloczower, der sich auch um den politschen Teil der Mission kümmern wird.

Haslers Wunsch

Vor Köbi Kuhns Spielern rücken die ältesten Schweizer Junioren in den Brennpunkt. Im Sinne optimaler Voraussetzungen hofft der Technische Direktor Hansruedi Hasler, dass die letzte Meisterschaftsrunde einheitlich am 22. Mai festgesetzt wird, "damit wir für die knapp bemessene Vorbereitung einen Tag gewinnen".

Im besten Falle fünf Tage lang werden die Akteure von Bernard Challandes im Schwarzwald, wo sich schon die FCB-Profis auf ihre Champions-League-Höhenflüge eingeschworen hatten, ihre EM-Feinjustierung vornehmen.

Der Selektionsschluss (22 Spieler) ist auf den 17. Mai terminiert worden; das Startspiel gegen Deutschland findet am 28. Mai (18 Uhr) in Mainz statt. Noch ist nach Angaben der SFV-Vertreter offen, ob das Schweizer Fernsehen die Spiele der U21 live überträgt.

U19 will Qualität nachweisen

Den letzten Programmpunkt im Rahmen der dicht gestaffelten Wettbewerbe bildet die U19-EM in der Deutsch- und Westschweiz -- es sei denn, die U21-Junioren sichern sich in Deutschland eines von drei Olympia-Tickets. Zwischen dem 13. und 24. Juli will das mehrheitlich aus Europameistern der U17 zusammengesetzte Team von Trainer Pierre-André Schürmann auf einer "idealen Plattform" (Hasler) ihre internationale Qualität unter Beweis stellen.

Das acht Mannschaften umfassende Feld, das Ende Mai feststeht, wird in den zwei Vierergruppen West (Fribourg und Lausanne-Ouchy) und Ost (Aarau und Kriens) die Halbfinalisten ermitteln. Im Spiel um Gold in Nyon -- und bei Partien der Schweizer -- kalkuliert der SFV mit gegen 4000 Zuschauern.

(von Sven Schoch/Si)

 
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