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Fussball: FC Wil will Konkurs vermeiden
publiziert: Freitag, 19. Mrz 2004 / 18:51 Uhr / aktualisiert: Freitag, 19. Mrz 2004 / 19:08 Uhr

Der Verein FC Wil 1900 hat zusammen mit Drittgläubigern der FC Wil AG beim Präsidenten des Bezirksgerichts in Wil ein Gesuch um Nachlassstundung eingereicht. Damit soll der sofortige Konkurs der liquiditätsschwachen FC Wil AG vermieden werden.

Die Schweizer Fraktion im FC Wil hat von den ukrainischen Investoren, deren undurchsichtiger Politik und den stetigen Liquiditätsengpässen genug. Der Unmut gegen Verwaltungsratspräsident Igor Belanow und seine Gefolgsleute, die 51 Prozent der Aktien der FC Wil AG besitzen, ist nun eskaliert.

Die Verantwortlichen des Vereins FC Wil 1900 gelangten parallel zum Gesuch um Nachlassstundung für die FC Wil AG mit einem Sanierungskonzept an die Swiss Football League. Zudem informierten sie mit einer Pressemitteilung die Öffentlichkeit.

Der Vereinsrat FC Wil 1900 und Vereinspräsident Roger Bigger, der den Deal mit den Ukrainern eingefädelt und zu verantworten hat, sieht mit ihrem Antrag ans Bezirksgericht die einzige Möglichkeit, den sofortigen Konkurs der FC Wil AG zu verhindern.

Spielbetrieb zurück zum Verein

Der FC Wil 1900 beabsichtigt, den Spielbetrieb der ersten Mannschaft sowie der Nachwuchsabteilungen per sofort aus der AG auszugliedern und wieder dem Verein zu unterstellen. Dieser soll wieder die alleinige Führung und Verantwortung im operativen Bereich übernehmen. Die Massnahmen seien auch notwendig, um die Teilnahme am Cupfinal am Ostermontag in Basel gegen die Grasshoppers sicherzustellen.

Falls das Gesuch um Nachlassstundung genehmigt wird, stellt der Vereinsrat die Finanzierung des Spielbetriebs per sofort bis Ende Saison über Darlehensgeber und Personen aus dem Vereinsumfeld in Aussicht. Die Finanzierung soll bereits zum Teil sichergestellt sein. Zudem verpflichten sich die Verantwortlichen des Vereins FC Wil 1900 um die Sanierung der FC Wil AG.

Belanow weiss von nichts

Igor Belanow, der Verwaltungsratspräsident der AG, zeigte sich vom Vorgehen des Vereins überrascht. Er wusste (offiziell) nichts vom Vorgehen einstiger Vorstands- und Verwaltungsratskollegen. Belanow liess allerdings kürzlich verlauten, dass er bereit wäre, die Aktienmehrheit an der AG dem Verein wieder zu verkaufen, sofern der Preis stimme.

Der Ukrainer, der in Wil schon einige hunderttausend Franken investiert hat, nannte eine Summe von 1,7 Millionen Franken. Aus Kreisen des FC Wil verlautete indes, dass nur die Rückerstattung des damaligen Kaufpreises (300 000 und ein Franken) in Frage komme.

Gemäss dem Verein wurden in den vergangenen Wochen intensive Gespräche mit den ukrainischen Investoren bezüglich einer Aktienübernahme geführt. Die Verhandlungen blieben aber trotz mehrerer schriftlich unterbreiteter Offerten ohne Ergebnis.

Auch die Swiss Football League (SFL) wusste vom Vorgehen des Vereins FC Wil 1900 nichts, wie Rolf Sutter, der Lizenzchef der Swiss Football League bestätigte. SFL-Präsident Peter Stadelmann wurde heute von Roger Bigger über das vorgeschlagene Sanierungskonzept in Kenntnis gesetzt.

Kein Trainer und kein Geld

Fristgerecht hat der Verein FC Wil 1900 der SFL am vergangenen Montag die Unterlagen zur Erlangung der Lizenz für nächste Saison eingereicht. Notwendige Papiere der AG fehlten freilich. Selbst Bigger geht davon aus, dass der FC Wil in erster Instanz die Spielberechtigung nicht erhalten werde.

Es fehlt weiter an Transparenz, Geld und Ansprechspartnern im FC Wil. Die Spieler warten weiter auf ihre Februar- und bald auch auf die März-Löhne und auf Prämien seit Oktober letzten Jahres. Zudem fehlt dem FC Wil ein Trainer mit gültiger Lizenz. Die Papiere des Tschechen Tomas Matejcek werden zur Zeit von der UEFA geprüft. Bevor der europäische Verband kein grünes Licht erteilt, wird die SFL keine Lizenz vergeben und werden die Behörden dem Tschechen keine Arbeitsbewilligung ausstellen.

Am Sonntag läuft die letzte Ausnahmebewilligung für Trainerassistent Stephan Lehmann aus. Wer die Mannschaft nächste Woche trainieren wird, ist ungewiss.

(pt/Si)

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