Fussball: FCB-Sieg gegen inexistente Genfer
publiziert: Dienstag, 4. Mrz 2003 / 20:25 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 5. Mrz 2003 / 08:01 Uhr

Basel - Titelhalter Basel hat sich vom schwachen Start zur NLA-Finalrunde nicht beirren lassen und besiegte im Cup-1/8-Final Servette mit 2:0.

Mario Cantaluppi (35.) per umstrittenem Foulpenalty und der Australier Scott Chipperfield (51.) mit einem nicht unhaltbaren Weitschuss sorgten noch vor Ablauf einer Stunde für klare Verhältnisse. Und sie setzten den aufgeflammten Diskussionen, ob sie schon im jetzigen Stadium der Saison den Preis für die Strapazen der Champions League zahlten, auf eindrückliche Weise ein Ende.

Gleichwohl trat beim Cup-Duell ein Makel zu Tage: Beim Blick auf die für Basler Verhältnisse geringe Zuschauerzahl - nur 10 721 waren zum Vergleich der letzten beiden Cupsieger erschienen - mussten die Verantwortlichen erkennen, dass bei mässigen Vorstellungen auf nationalem Terrain die Euphorie auch am Rheinknie rasch auf "normale" Schweizer Werte absacken kann.

Wildhabers Fauxpas

Derweil Basels Trainer Christan Gross die gelungene Reaktion auf das mittlere Fiasko in Neuenburg zur Kenntnis nehmen durfte, richtete sich der Genfer Zorn (und Frust) gegen Guido Wildhaber: Der Schiedsrichter mit FIFA-Status hatte eine harmlose Intervention Comisettis gegen Christian Gimenez fälschlicherweise als penaltywürdig taxiert. Cantaluppi, nach überstandener Grippe für Huggel wieder von Beginn weg eingesetzt, nahm Wildhabers Offerte an und versetzte die Equipe aus Genf in eine nachhaltige Schieflage.

Den vom "Aussie" Chipperfield wenige Minuten nach der Pause akzentuierten Vorteil hatte sich der Cupholder mit wuchtigem Angriffsfussball verdient. Eine Verbesserung in allen Belangen hatte Gross nach der misslungenen Finalrunden-Ouvertüre gefordert. Die scharfe Kritik des Zürchers bewirkte beim erfolgsverwöhnten Basler Personal eine deutliche Steigerung. 15:1 Cornerbälle traten die Bebbi - ein Zeugnis erhöhten Engagements, oder (je nach Sichtweise) ein Armutszeugnis für den überforderten Kontrahenten.

Servette war dem dauerhaften Offensivdrang des Meisters nicht ansatzweise gewachsen und im St.-Jakob-Park eigentlich inexistent. Die im Vergleich zum letzten Qualifikationsspiel auf sechs Positionen umformierten Grenats hinterliessen bei ihrem ersten Ernstkampf im Jahr 2003 jedenfalls nie den Eindruck, den Gasteber leicht zu bedrängen. Sébastien Roth, ihr neuer Torhüter, stand von der ersten bis zur letzten Minute im Brennpunkt.

In fremden Stadien sind die Servettiens gegenwärtig nur im Eishockey zu Sonderefforts in der Lage. Schon am Samstag bietet sich dem Team von Trainer Roberto Morinini an selber Stätte die Chance, das miserable Auswärtsimage im Championat leicht aufzuwerten. $

In der Runde der letzten acht treffen die Bebbi am 25./26. März nun auswärts auf YB.

St.-Jakob-Park. -- 10 721 Zuschauer. -- SR Wildhaber. -- Tore: 35. Cantaluppi (Foulpenalty) 1:0. 51. Chipperfield 2:0.

Basel: Zuberbühler; Haas, Murat Yakin, Zwyssig, Atouba (76. Duruz); Barberis, Cantaluppi, Chipperfield (87. Smiljanic); Hakan Yakin; Gimenez (55. Varela), Tum.

Servette: Roth; Bah, Jaquet, Bratic, Diogo; Lombardo (68. Mitschkow), Hilton, Bullo, Comisetti (56. Kader); Galvão, Thurre.

Bemerkungen: Basel ohne Rossi (gesperrt), Ergic, Esposito (beide verletzt) und Quennoz (nicht im Aufgebot), Servette ohne Fournier, Obradovic, Senderos und Lanoizelet (alle verletzt). Verwarnungen: 28. Barberis (Foul). 39. Comisetti (Foul). 68. Lombardo (Foul). 75. Bratic (Foul). 85. Kader (Unsportlichkeit).

(Si)

(fest/sda)

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