Fussball: FIFA und WADA über Antidoping-Code einig
publiziert: Mittwoch, 28. Jan 2004 / 20:03 Uhr

Die Differenzen zwischen dem Fussball-Weltverband FIFA und der Antidoping-Weltagentur WADA scheinen ausgeräumt. FIFA-Präsident Sepp Blatter und WADA-Chef Dick Pound haben in Zürich beschlossen, eine gemeinsame Dopingvereinbarung anzustreben.

Blatter und Pound einigten sich auf die individuelle Behandlung jedes einzelnen Dopingfalles im Fussball. Im Gegenzug darf die WADA das weltweite Netz von Dopingkoordinatoren der FIFA nutzen. Die Vereinbarung soll im Mai am FIFA-Jubiläumskongress in Paris formell besiegelt werden.

"Wir können es kaum erwarten, auf das weltweite Netz der FIFA zurückgreifen zu dürfen. Der technische, logistische und wirtschaftliche Nutzen ist enorm. Zudem senden die Hüter des weltweit beliebtesten Sports im Kampf gegen Doping damit ein untrügliches Signal aus", sagte der zufriedene Pound.

Blatter versprach, dass die Zusammenarbeit zwischen der FIFA und der WADA im Kampf gegen Doping im Sport nun noch stärker werde. "Ich freue mich ausserordentlich, dass wir heute einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben, denn die erfolgreiche Umsetzung der Vereinbarung liegt im Interesse der FIFA und der WADA."

Die FIFA hatte sich nach der Antidoping-Weltkonferenz im März vergangenen Jahres in Kopenhagen geweigert, der generellen Verhängung einer Zweijahressperre gegen erstmalige Dopingsünder zuzustimmen.

Der Fussball-Weltverband betonte, die WADA-Richtlinien lediglich als Leitfaden zu nutzen. Nach der Einigung wollen beide Institutionen im März ein Dokument zur praktischen Umsetzung erarbeiten.

(tr/Si)

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