Fussball: Feuer im Bus, Feuer im Team
publiziert: Montag, 8. Sep 2003 / 22:36 Uhr

Die Schweizer U21-Nationalmannschaft steht vor der Qualifikation für die EM-Achtelfinals. Erreicht die Equipe von Trainer Bernard Challandes heute Dienstag (18.00 Uhr) in Moskau gegen Russland ein Remis, steht sie als Siegerin der Gruppe 10 fest.

Bernhard Challandes: Das Kader ist breiter als im letzten Jahrgang.
Bernhard Challandes: Das Kader ist breiter als im letzten Jahrgang.
Eine (erste) Schrecksekunde auf russischem Boden erlebten die Schweizer am späteren Sonntagnachmittag, denn auf der Fahrt vom Flughafen zum Mannschaftshotel brannte der Bus.

Für Spieler und Betreuer bestand zwar keine Gefahr, aber das Gepäck im Bauch des Cars musste mit einer Rettungsaktion in Sicherheit gebracht werden. "Mühsam war vor allem, dass wir bei kühlen Temperaturen auf dem Pannenstreifen auf die Weiterfahrt warten mussten", erzählte Challandes die Episode mit einem Schmunzeln.

Trotz dieses unangenehmen Zwischenfalles, und obwohl sich auch die sechs besten Gruppenzweiten für die Achtelfinals qualifizieren, fordert Challandes von der Equipe den 1. Platz in der Gruppe 10.

Dieses Ziel soll möglichst schon in Moskau erreicht werden, spätestens aber im abschliessenden Heimspiel gegen Irland (10. Oktober)."Wenn wir nicht Gruppensieger werden, droht uns in den Achtelfinals ein Gegner wie Italien, Spanien oder England. Dies wollen wir verhindern", sagte Challandes.

Wie beim A-Nationalteam hat auch die Konkurrenz der U21-Mannschaft übers Wochenende für die Schweiz gespielt. Das 2:0 der bereits ausgeschiedenen Iren gegen Russland hat die Leaderposition der Schweizer untermauert.

Gleichwohl sind die Voraussetzungen für Challandes´ Equipe vor der Partie im Moskowiter Torpedo-Stadion nicht optimal. Challandes muss nämlich aus verschiedenen Gründen auf mehrere Leistungsträger verzichten. Philippe Senderos (Arsenal), Kim Jaggy (Grasshoppers), Thierno Bah (Servette), Xavier Margairaz (Xamax) und Roland Schwegler (Grasshoppers) sind verletzt, die beiden Stürmer Marco Streller (Basel) und André Muff (Zürich) sind gesperrt.

Zudem muss Challandes auch ohne Alain Rochat auskommen. Der Young Boy wurde von Köbi Kuhn für die A-Nationalmannschaft nachnominiert. Der Romand hat am Montagabend zwar noch mit der U21 trainiert, bestreitet aber ab heute Dienstag die Vorbereitung mit dem A-Nationalteam.

Im Angriff wird das Duo Streller und Muff durch Daniel Gygax (Zürich) und Johan Vonlanthen (PSV Eindhoven) ersetzt. "Ich will nicht über die vielen Absenzen klagen", sagte Challandes. Er verfüge über eine grosse Auswahl fast gleichwertiger Spieler.

"Das Kader ist breiter als im letzten Jahrgang. Damals hatte ich mit Ricardo Cabanas, Alex Frei, Remo Meyer oder Ludovic Magnin Super-Spieler. Aber wenn mehrere gleichzeitig ausgefallen wären, so wie es jetzt der Fall ist, hätten wir durch die Wechsel unheimlich viel Qualität eingebüsst."

Dennoch überrascht die souveräne Führungsposition in der EM-Qualifikation auch Challandes. "Nach dem Weggang vieler herausragender Akteure nach der EM-Endrunde 2002 hätte ich tatsächlich nicht gedacht, so schnell wieder um den Gruppensieg spielen zu können."

Aber auch der neue Jahrgang habe schnell bewiesen, dass er über einen positiven Charakter verfüge. "Die Geschlossenheit der Equipe ist oft wichtiger als die Klasse von Einzelnen. Das hat mein Team in dieser Qualifikationsphase bewiesen." Und deshalb steht es als ungeschlagener Leader vor einem erneuten Erfolg.

(bert/Si)

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